F.A.S.I. - News

Aktuelle Reise- und Sicherheitswarnungen des Auswärtigen Amtes





24.09.2013   Tunesien

 

Aktuelle Hinweise

 

Angesichts der andauernden Regierungskrise in Tunesien sind weiterhin Demonstrationen zu erwarten, die eskalieren könnten. Reisenden in Tunesien wird generell empfohlen, Menschenansammlungen und Demonstrationen weiträumig zu meiden und die örtliche Medienberichterstattung aufmerksam zu verfolgen.

 

Die Gebirgsregion Djebel Chaambi westlich von Kasserine bis zur algerischen Grenze ist militärisches Sperrgebiet. Mit verstärkter Militär- und Polizeipräsenz in der gesamten Grenzregion ist zu rechnen. Reisende werden gebeten, den Anweisungen der Sicherheitskräfte unbedingt Folge zu leisten.

 

 

24.09.2013   Malediven

 

Aktuelle Hinweise

 

Der ursprünglich für den 28. September 2013 geplante 2. Wahlgang zu den Präsidentschaftswahlen wurde durch Gerichtsbeschluss auf unbestimmte Zeit ausgesetzt. Als Reaktion sind Demonstrationen und etwaige gewaltsame Ausschreitungen außerhalb der Ressortinseln nicht auszuschließen. Von nicht zwingend erforderlichen Reisen auf die Hauptinsel Male wird abgeraten. Bitte meiden Sie größere Menschenansammlungen und machen Sie keine Aufnahmen von Demonstrationen oder Unruhen.

 

Derzeit zeichnet sich nicht ab, dass Flughafeninsel und Ferienresorts von eventuellen Unruhen betroffen sein könnten. Angesichts der nicht absehbaren weiteren Entwicklungen wird jedoch geraten, sich vor Reiseantritt bei dem jeweiligen Reiseveranstalter nach der aktuellen Lage zu erkundigen.

 

 

24.09.2013   Ägypten

 

Aktuelle Hinweise / Teilreisewarnung

 

Ägypten befindet sich seit der Januarrevolution von 2011 in einer Umbruchphase, die wiederholt zu Demonstrationen und gewaltsamen Auseinandersetzungen geführt hat. Die ägyptische Regierung hat am 14.08.2013 den Ausnahmezustand verhängt und diesen bis zum 14.11.2013 verlängert. Die Zahl terroristischer Anschläge hat landesweit zugenommen.

 

Für Reisen nach Ägypten einschließlich der Touristengebiete am Roten Meer wird zu besonderer Vorsicht geraten.

 

Von Reisen in das Nildelta außerhalb der Ballungszentren Kairo und Alexandria wird abgeraten. Demonstrationen und Menschenansammlungen, insbesondere vor religiösen Stätten sollten unbedingt gemieden werden.

 

Von Reisen in das das Niltal südlich von Kairo und nördlich von Luxor wird ebenfalls abgeraten.

 

Reisende sollten die Küstenorte am Roten Meer nicht verlassen. Von Ausflügen ins Hinterland, auch zum Katharinenkloster sowie von Landausflügen nach Luxor und Assuan, wird abgeraten.

 

Das Auswärtige Amt rät außerdem von Reisen in entlegene Gebiete der Sahara eindringlich ab. Dies gilt insbesondere für die Grenzregionen zu Libyen und zum Sudan.

 

Vor Reisen in den Norden der Sinai-Halbinsel und das ägyptisch-israelische Grenzgebiet wird gewarnt.

 

Im Rahmen des Ausnahmezustands gilteine nächtliche Ausgangssperre, (samstags bis donnerstags von 0 Uhr bis 5 Uhr, freitags von 19 Uhr bis 5 Uhr) in den Gouvernoraten Kairo, Giza, Alexandria, Suez, Ismailia, Assiut, Sohag, Beni Suef, Minya, Beheira, Nord-Sinai. Reisenden wird dringend geraten, die Ausgangssperre zu beachten.

 

Reisenden wird empfohlen, Hinweise der Hotels und Reiseveranstalter zu beachten und die aktuelle Medienberichterstattung zu verfolgen.

 

 

23.09.2013   Mosambik

 

Aktuelle Hinweise

 

Nach der Ankündigung des bewaffneten Arms der Oppositionspartei Renamo, die wichtigste Nord-Süd-Verbindung EN1 zwischen der Brücke über den Rio Save und der Stadt Inchope zu blockieren, kam es Ende Juni 2013 auf dem Streckenabschnitt zwischen der Save-Brücke und Muxúngué zu bewaffneten Überfällen auf zivile Fahrzeuge (u. a. ein Reisebus), bei denen es auch zu einzelnen Todesfällen kam. Fahrten auf diesem Streckenabschnitt sind nur im Konvoi mit Militärbegleitung möglich. Von Fahrten auf der EN1 und den Nebenstraßen von der Save-Brücke bis Caia sowie rund um den Gorongosa-Nationalpark muss daher bis auf Weiteres abgeraten werden. Die Renamo hat Ausländer aufgefordert, den Gorongosa-Park zu verlassen. Deswegen wird von Besuchen im Gorogongosa-Nationalpark abgeraten. Reisenden wird außerdem empfohlen, die Medien aufmerksam zu verfolgen.

 


21.09.2013   Kenia

 

Aktuelle Hinweise

 

Am 21. September 2013 fand in Nairobi ein bewaffneter Anschlag auf ein von Ausländern frequentiertes Einkaufszentrum statt. Bis zur Klärung der Hintergründe wird dringend empfohlen, sich mit erhöhter Umsicht in der Stadt zu bewegen und die lokale Medienberichterstattung zu verfolgen.

 

Aufgrund eines Großbrandes im Ankunftsbereich des Flughafens Nairobi am 07.08.2013 sollten sich Reisende bei Abflug und Ankunft am Flughafen auf eine provisorische Abfertigung vorbereiten und entsprechend Zeit dafür einplanen.

 

Seit Anfang August 2013 treten erneut Fälle von Wild-Poliomyelitis (sog. Kinderlähmung) im Nordosten des Landes (Dadaab Distrikt) auf. Aufgrund der Bevölkerungsbewegungen kann es auch zu Infektion außerhalb dieses Gebietes kommen.

Reisende nach Kenia sollten ihren Impfschutz überprüfen und anlässlich der Reise ggf. auffrischen lassen.

 

 

20.09.2013   Madagaskar

 

Landesspezifische Sicherheitshinweise

 

Die seit 2009 andauernde politische Krise ist nach wie vor nicht beigelegt. In der Hauptstadt Antananarivo sind politisch motivierte Demonstrationen, die unter Umständen auch in gewalttätige, unter Umständen auch bewaffnete Auseinandersetzungen münden können, jederzeit möglich. Für den 25. Oktober 2013 ist der erste Wahlgang von Präsidentschaftswahlen vorgesehen, für den 20. Dezember 2013 Parlamentswahlen sowie ein ggf. nötiger zweiter Wahlgang der Präsidentschaftswahlen. Vor, während und nach den Wahlgängen kann sich die Sicherheitslage jederzeit kurzfristig zusätzlich verschlechtern. Es wird deshalb empfohlen, aktuelle Entwicklungen in den Medien zu verfolgen sowie, vor allem im Innenstadtbereich Antananarivos, besondere Vorsicht walten zu lassen und Menschenansammlungen zu meiden.

 

Die Gewaltbereitschaft und der Einsatz von Waffen jeglicher Art haben insgesamt zugenommen. Seit Mitte 2012 kommt es im Süden zu eskalierenden Auseinandersetzungen zwischen den Sicherheitskräften und Viehdieben (dahalo), die auf beiden Seiten bereits zahlreiche Todesopfer gefordert haben. Für die Regionen Androy, Anosy, Atsimo Andrefana und Menabe im Süden und Südwesten der Insel gilt eine Ausgangssperre von 20:00 Uhr bis 5:00 Uhr. Von Reisen in und durch diese Gebiete wird dringend abgeraten.

 

 

19.09.2013   Kosovo

 

Landesspezifische Sicherheitshinweise

 

Im Norden Kosovos hat sich die Lage seit den gewalttätigen Zusammenstößen Ende Juli 2011 weitgehend beruhigt. sie bleibt aber angespannt. Am 19. September 2013 wurde auf einen Konvoi der EU-Rechtsstaatlichkeitsmission zwischen Zvecan und Leposavic ein Anschlag verübt. Dabei kam ein EULEX-Beamter ums Leben. Es kann insbesondere im Umfeld der Kommunalwahlen am 3. November 2013 nicht ausgeschlossen werden, dass es erneut zu isolierten sicherheitsrelevanten Vorkommnissen kommt.

 

Reisenden wird deshalb geraten, sich vor Reisen in den Norden von Kosovo über die Lage kundig zu machen, die Reisen umsichtig vorzubereiten, ortskundige Personen dabei einzubeziehen, vorsichtig zu handeln und beispielsweise größere Menschenansammlungen zu meiden. Von nicht notwendigen Reisen in den Norden Kosovos wird bis zu den Wahlen am 3. November 2013 abgeraten. Dies betrifft die Gebiete in den vier Gemeinden Zubin Potok, Leposavic, Zvecan und Nord-Mitrovica.

 

Trotz der grundsätzlich sehr gastfreundlichen Einstellung der Bevölkerung wird in einigen Teilgebieten (v.a. der mehrheitlich von Kosovo-Serben bewohnten Region nördlich des Flusses Ibar) der Republik Kosovo weiterhin empfohlen, sich bei individuell durchgeführten Reisen von Ortskundigen begleiten zu lassen.



17.09.2013   Mexiko

 

Aktuelle Hinweise

 

Nach dem Hurrikan „Manuel“ wurde im Bundesstaat Guerrero (Pazifikküste) der Notstand ausgerufen. Der Straßenverbindungen zwischen Mexiko-Stadt und dem Seebad Acapulco sind zur Zeit unterbrochen, der Flugverkehr sehr stark eingeschränkt. Im Staat Veracruz (Küstenregion Golf von Mexiko) ist infolge des Hurrikans „Ingrid“ mit zahlreichen Einschränkungen zu rechnen. Vor allem die Küstenregionen sind weiter von schweren Regenfällen betroffen. Die Halbinsel Yukatán mit den Orten Cancún und Playa del Carmen sind von den Unwettern nicht betroffen.

 

Es wird empfohlen, die Nachrichtenlage aufmerksam zu verfolgen und den Anweisungen der örtlichen Behörden Folge zu leisten.

 

Aufgrund anhaltender bewaffneter Auseinandersetzungen zwischen der Polizei und Angehörigen der Organisierten Kriminalität im Bundesstaat Michoacan wird geraten, sich vor einer Reise in diesen Bundesstaat sowie die Grenzgebiete der angrenzenden Bundesstaaten Jalisco, Guerrero und Colima vorab gründlich über die Lage am Reiseziel und den Reiseweg dorthin zu informieren.

 

Der Vulkan Popocatepetl ist seit einigen Monaten wieder verstärkt aktiv. Die zuständigen mexikanischen Behörden haben daher zu erhöhter Wachsamkeit aufgerufen. Die Behörden haben eine Sperrzone von 12 km um den Krater eingerichtet. Tagesaktuelle Verhaltenshinweise und festgesetzte Warnstufen finden sich auf der folgenden Homepage des mexikanischen Zivilschutzes: Externer Link, öffnet in neuem Fensterhttp://www.cenapred.gob.mx/es/Instrumentacion/InstVolcanica/MVolcan/. Aschewolken aus den Eruptionen können den Flugverkehr im weiteren Umkreis des Berges zu Ausweichflügen zwingen. Dazu gibt es jeweils aktuelle amtliche Verlautbarungen der Flugaufsichtsbehörde.

 

 

17.09.2013   Haiti

 

Reisewarnung

 

Vor Reisen nach Haiti wird gewarnt.

 

In Haiti wird weiterhin Cholera übertragen. Nähere Informationen hierzu finden sich in den Medizinischen Hinweisen



11.09.2013   Tunesien

 

Aktuelle Hinweise

 

Angesichts der andauernden Regierungskrise in Tunesien sind weiterhin Demonstrationen zu erwarten, die eskalieren könnten. Es sollten daher Menschenansammlungen wie auch öffentliche Plätze in den großen Städten gemieden werden. Zu erhöhter Wachsamkeit und Verfolgung der lokalen Medienberichterstattung wird aufgerufen.

 

Die Gebirgsregion Djebel Chaambi westlich von Kasserine bis zur algerischen Grenze ist militärisches Sperrgebiet. Mit verstärkter Militär- und Polizeipräsenz in der gesamten Grenzregion ist zu rechnen. Reisende werden gebeten, den Anweisungen der Sicherheitskräfte unbedingt Folge zu leisten.

 

 

11.09.2013   Türkei

 

Aktuelle Hinweise

 

Bei vor allem in Istanbul und Ankara stattfindenden Demonstrationen kann es zum Einsatz von Tränengas und Wasserwerfern, Festnahmen und Verkehrsbehinderungen kommen. Reisende werden gebeten, sich von Demonstrationen und Menschenansammlungen fernzuhalten und Vorsicht walten zu lassen. Es wird zu besonders umsichtigem Verhalten aufgerufen. Die Medienberichterstattung sollte aufmerksam verfolgt werden.

 

Es wird weiterhin empfohlen, sich nicht in der Nähe der türkisch-syrischen Grenze und in grenznahen Ortschaften aufzuhalten und insbesondere türkisch-syrische Grenzanlagen zu meiden (siehe auch bisherige weitergehende Hinweise unter Reisen über Land.)

 

Am 11. Februar 2013 explodierte eine Autobombe im Niemandsland am türkisch-syrischen Grenzübergang Cilvegözü bei Reyhanli (Provinz Hatay). Dabei wurden mehr als 10 Menschen getötet und mehr als 30 verletzt. Am 11. Mai wurden in der Stadt Reyhanli durch zwei Autobomben mindestens 50 Personen getötet und viele weitere verletzt.

 

 

11.09.2013   Libanon

 

Landesspezifische Sicherheitshinweise / Teilreisewarnung 

 

Hinweis für die Region

Mit Blick auf die Lage im Nahen Osten werden Reisende gebeten, die Medienberichterstattung aufmerksam zu verfolgen sowie diese Reise- und Sicherheitshinweise, die regelmäßig aktualisiert werden.

 

Hinweise für den Libanon

Von nicht notwendigen Reisen in den gesamten Libanon wird angesichts der regionalen Sicherheitslage abgeraten. Die nachfolgende Teilreisewarnung ist weiterhin gültig. Reisenden vor Ort wird in allen Landesteilen zu besonderer Vorsicht und erhöhter Aufmerksamkeit geraten. Die Medienberichterstattung sowie diese Reise- und Sicherheitshinweise sollten aufmerksam verfolgt werden.

 

Mit Nachdruck gewarnt wird vor Reisen in den Nordlibanon (Stadt und Kreis Tripoli, Bezirke Akkar und Nord-Liban / Ech-Chimal sowie die Bekaa-Ebene nördlich von Baalbek). Insbesondere in den in Tripoli gelegenen Stadtbezirken Jabal Mohsen und Bab al-Tabbaneh besteht eine besondere Gefahr für Zivilisten, zwischen spontane Auseinandersetzungen der befeindeten Religionsgruppen zu geraten.

 

Ebenfalls mit Nachdruck gewarnt wird vor Reisen in die palästinensischen Flüchtlingslager Nahr al-Bared und Beddawi bei Tripoli / Trablus im Nordlibanon und in die Flüchtlingslager Ain al-Helweh und Mieh Mieh bei Sidon / Saida.

 

Dringend abgeraten wird von Reisen in die restliche Bekaa-Ebene einschließlich der touristischen Stätten (Baalbek), in die Gebiete südlich des Litani (mit Ausnahme der Stadt Tyros / Sur), in das Grenzgebiet zu Israel sowie in die südlichen Vororte Beiruts (Dahiye).



09.09.2013   Kolumbien

 

Aktuelle Hinweise

 

Seit dem 19.08.2013 finden landesweite Streiks einiger Berufsgruppen, unter anderem der Landwirte, Bergarbeiter, Kaffeebauern und Lkw-Fahrer, statt. In mehreren Großstädten gab es Studentenproteste. Die Proteste erfuhren am 29. August 2013 einen gewaltsamen Höhepunkt.

Das öffentliche Leben stand in einigen größeren Städten des Landes still; der Verkehr auf Überlandstraßen war stark beeinträchtigt, vielerorts völlig blockiert. Seit Freitag, den 30.08.2013 werden durch die Regierung 50.000 Soldaten zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung eingesetzt. Aktuell hat sich die Lage insbesondere in den Großstädten entspannt. In den Departaments Boyacá, Cundinamarca mit der Hauptstadt Bogotá, Cauca und Nariño kann es aber auch weiterhin zu Blockaden der Hauptverkehrswege kommen, die Überlandfahrten beeinträchtigen können. Insbesondere die Panamericana-Route von Cali an die Grenze zu Ecuador ist auch in den ersten Septembertagen immer wieder durch protestierende Kleinbauern blockiert worden. Ein Ende der Proteste ist bislang nicht absehbar.

 

Am 20. Juni 2013 wurde im Norden Bogotás ein US-amerikanischer Staatsangehöriger bei einem Raubüberfall in einem Taxi tödlich verletzt. Raubüberfälle oder Kurzzeitentführungen von Taxiinsassen mit dem Ziel Abhebungen an Geldautomaten zu erzwingen, sog. „Paseos Millonarios“, ereignen sich besonders häufig in den Großstädten und in den Abendstunden. Die Benutzung und das Anhalten von Taxis an der Straße, deren Fahrt durch keine Taxizentrale registriert wird, erhöht das persönliche Risiko bei diesen Delikten.

 

Im Departement Norte de Santander (Region Catatumbo), im Süden des Departments Bolivar und im Departement Guajira  wurden im letzten Jahr ausländische Staatsangehörige entführt. Zwei deutsche Entführte wurden Anfang März 2013 freigelassen. Zwei spanische Staatsangehörige wurden im Juni 2013 freigelassen. Ein kanadischer Staatsangehöriger wurde im August 2013 freigelassen. Insbesondere in der Grenzregion zu Venezuela ist auch weiterhin von einem hohen Entführungsrisiko auch für ausländische Staatsangehörige auszugehen.

 

Vulkanische Aktivitäten

Für die Vulkane Galeras, Nevado del Huila und Nevado del Ruiz gilt Warnstufe "Gelb III - Änderung der vulkanischen Aktivitäten".

Von Reisen zu den vorgenannten Vulkanen und in ihre Umgebung wird abgeraten. Anweisungen der örtlichen Behörden und Sicherheitskräfte sollte unbedingt Folge geleistet werden.

 

 

07.09.2013   Mexiko

 

Aktuelle Hinweise

 

Aufgrund von Großdemonstrationen in Mexiko-Stadt kann es zu weiträumigen Straßensperrungen und einer massiven Beeinträchtigung des Verkehrs kommen. Davon kann insbesondere auch der internationale Flughafen von Mexiko-Stadt betroffen sein. Ein Übergreifen der Proteste auf andere Bundesstaaten ist nicht auszuschließen.

 

Aufgrund anhaltender bewaffneter Auseinandersetzungen zwischen der Polizei und Angehörigen der Organisierten Kriminalität im Bundesstaat Michoacan wird geraten, sich vor einer Reise in diesen Bundesstaat sowie die Grenzgebiete der angrenzenden Bundesstaaten Jalisco, Guerrero und Colima vorab gründlich über die Lage am Reiseziel und den Reiseweg dorthin zu informieren.

 

Der Vulkan Popocatepetl ist seit einigen Monaten wieder verstärkt aktiv. Die zuständigen mexikanischen Behörden haben daher zu erhöhter Wachsamkeit aufgerufen. Die Behörden haben eine Sperrzone von 12 km um den Krater eingerichtet. Tagesaktuelle Verhaltenshinweise und festgesetzte Warnstufen finden sich auf der folgenden Homepage des mexikanischen Zivilschutzes: Externer Link, öffnet in neuem Fensterhttp://www.cenapred.gob.mx/es/Instrumentacion/InstVolcanica/MVolcan/. Aschewolken aus den Eruptionen können den Flugverkehr im weiteren Umkreis des Berges zu Ausweichflügen zwingen. Dazu gibt es jeweils aktuelle amtliche Verlautbarungen der Flugaufsichtsbehörde.

 

 

06.09.2013   Mosambik

 

Aktuelle Hinweise

 

Nach der Ankündigung des bewaffneten Arms der Oppositionspartei Renamo, die wichtigste Nord-Süd-Verbindung EN1 zwischen der Brücke über den Rio Save und der Stadt Inchope zu blockieren, kam es Ende Juni 2013 auf dem Streckenabschnitt zwischen der Save-Brücke und Muxúngué zu bewaffneten Überfällen auf zivile Fahrzeuge (u. a. ein Reisebus), bei denen es auch zu einzelnen Todesfällen kam. Fahrten auf diesem Streckenabschnitt sind nur im Konvoi mit Militärbegleitung möglich. Von Fahrten auf der EN1 und den Nebenstraßen von der Save-Brücke bis Caia sowie rund um den Gorongosa-Nationalpark muss daher bis auf Weiteres abgeraten werden. Die Renamo hat Ausländer aufgefordert, den Gorongosa-Park zu verlassen. Deswegen wird von Besuchen im Gorogongosa-Nationalpark abgeraten. Reisenden wird außerdem empfohlen, die Medien aufmerksam zu verfolgen.



04.09.2013   Tansania

 

Aktuelle Hinweise

 

Am 07.08.2013 wurden zwei vorübergehend in Sansibar wohnende britische Staatsangehörige Opfer eines Säureanschlags. Gründe für die Tat sind noch nicht bekannt. Es wird zu erhöhter Wachsamkeit geraten. Weitere Hinweise finden Sie unter „Landesspezifische Sicherheitshinweise“.

 

 

04.09.2013   Mali

 

Dringende Sicherheitshinweise für die Region - Gefahr von Entführungen und Anschlägen

 

In den nordafrikanischen und den südlich an die Sahara grenzenden Ländern besteht eine erhöhte Gefahr terroristischer Gewaltakte, gezielter Entführungen und krimineller Übergriffe; sowohl kriminelle Banden als auch Al-Qaida im Maghreb (AQM) suchen derzeit gezielt nach Ausländern zum Zwecke der Entführung. In Algerien, Niger, Mali und Mauretanien kam es auch in jüngster Zeit zu Entführungen. Es ist, wie aktuelle Hinweise bestätigen, jederzeit mit weiteren Entführungen westlicher Staatsangehöriger zu rechnen. Gerade auch deutsche Staatsangehörige sind einer deutlich ansteigenden Anschlags- und Entführungsgefahr ausgesetzt. Das Auswärtige Amt rät von Reisen in entlegene oder nicht hinreichend durch wirksame Polizei- oder Militärpräsenz gesicherte Gebiete der Sahara, ihrer Randbereiche und der Sahelzone eindringlich ab.

 

Deutlich erhöhte Anschlags- und Entführungsrisiken bestehen u.a. für Ziele, an denen regelmäßig westliche Staatsangehörige verkehren. In einigen Gebieten, insbesondere in der Sahel-Sahara-Region, sind Sport- und Kulturveranstaltungen wie Wüsten-Rallyes oder Musikfestivals mit erheblichen Anschlags- und Entführungsrisiken verbunden.

 

Die Sicherheitsrisiken für Reisende differieren von Land zu Land und sind regelmäßig selbst innerhalb eines Landes unterschiedlich zu bewerten. Das Auswärtige Amt rät daher dringend, immer auch die landesspezifischen Sicherheitshinweise zu beachten.

 

 

04.09.2013   Türkei

 

Aktuelle Hinweise

 

Reisende werden weiter gebeten, sich von vereinzelt weiterhin stattfindenden Demonstrationen und Menschenansammlungen fernzuhalten und Vorsicht walten zu lassen. Es wird zu besonders umsichtigem Verhalten aufgerufen. Bei Demonstrationen kann es zum Einsatz von Tränengas und Wasserwerfern, Festnahmen und Verkehrsbehinderungen kommen. Die Medienberichterstattung sollte aufmerksam verfolgt werden.

 

Es wird weiterhin empfohlen, sich nicht in der Nähe der türkisch-syrischen Grenze und in grenznahen Ortschaften aufzuhalten und insbesondere türkisch-syrische Grenzanlagen zu meiden (siehe auch bisherige weitergehende Hinweise unter Reisen über Land.)

 

Am 11. Februar 2013 explodierte eine Autobombe im Niemandsland am türkisch-syrischen Grenzübergang Cilvegözü bei Reyhanli (Provinz Hatay). Dabei wurden mehr als 10 Menschen getötet und mehr als 30 verletzt. Am 11. Mai wurden in der Stadt Reyhanli durch zwei Autobomben mindestens 50 Personen getötet und viele weitere verletzt.

 

 

04.09.2013   Indien

 

Aktueller Hinweis

 

Die dominierende politische Partei in Darjeeling (GJM) hat am 03.08.2013 einen zeitlich unbegrenzten Generalstreik im Bergland Darjeelings ausgerufen und hat Ausländer und Touristen aufgefordert, bis zum 02.08.2013 aus dem Bergland abzureisen. Seither hat sich die Lage nicht wesentlich geändert. Es muss weiterhin mit Auswirkungen der Streikaktionen auf den öffentlichen Verkehr gerechnet werden. Reisende sollten die Medienberichterstattung verfolgen, größtmögliche Vorsicht walten lassen und sich von jeglicher Art von Menschenansammlungen fern halten.

 

 

04.09.2013   Indonesien

 

Aktuelle Hinweise

 

Der Flughafen Ngurah Rai in Denpassar auf Bali (DPS) wird aufgrund des APEC-Gipfels am

 

06.10.2013 von 10:00 bis 20:00 Uhr,

 

08.10.2013 von 13:00 bis 20:00 Uhr und

 

09.10.2013 von 07:00 bis 14:00 Uhr

 

für den kommerziellen Flugverkehr gesperrt sein. Aus diesem Grund ist bereits ab dem 04.10. bis zum 09.10.2013 mit Flugstornierungen sowie erheblichen Verzögerungen durch Umbuchungen zu rechnen. Auch wird das Flughafengelände weiträumig abgesperrt und ein Zugang bzw. der Aufenthalt am Flughafen nur mit erheblichen Einschränkungen möglich sein.

 

Reisenden, die in dieser Zeit Flüge von und nach Bali gebucht haben, wird geraten, frühzeitig mit dem jeweiligen Reiseveranstalter oder der Fluglinie in Verbindung zu treten und Einzelheiten zu einer möglichen Stornierung oder Umbuchung des Fluges zu erfragen.

 

Es wird landesweit zu größter Vorsicht beim Verzehr von Alkohol geraten. Mehrere Kranken- und Todesfälle, auch von deutschen Staatsangehörigen, nach dem Genuss von alkoholischen Getränken lassen auf mit Methanol verunreinigte Getränke schließen. Methanolvergiftungen können schwere gesundheitliche Schäden verursachen und schlimmstenfalls tödlich verlaufen.



03.09.2013   Kolumbien

 

Aktuelle Hinweise

 

Seit dem 19.08.2013 finden landesweite Streiks einiger Berufsgruppen, unter anderem der Landwirte, Bergarbeiter, Kaffeebauern und Lkw-Fahrer, statt. In mehreren Großstädten gab es Studentenproteste. Die Proteste erfuhren am 29. August 2013 einen gewaltsamen Höhepunkt.

Das öffentliche Leben stand in einigen größeren Städten des Landes still; der Verkehr auf Überlandstraßen war stark beeinträchtigt, vielerorts völlig blockiert. Seit Freitag, den 30.08.2013 werden durch die Regierung 50.000 Soldaten zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung eingesetzt. Aktuell hat sich die Lage insbesondere in den Großstädten entspannt. In den Departaments Boyoca, Cauca und Nariño kann es auch weiterhin zu Blockaden der Hauptverkehrswege kommen, die Überlandfahrten beeinträchtigen können. Ein Ende der Proteste ist bislang nicht absehbar.

 

Am 20. Juni 2013 wurde im Norden Bogotás ein US-amerikanischer Staatsangehöriger bei einem Raubüberfall in einem Taxi tödlich verletzt. Raubüberfälle oder Kurzzeitentführungen von Taxiinsassen mit dem Ziel Abhebungen an Geldautomaten zu erzwingen, sog. „Paseos Millonarios“, ereignen sich besonders häufig in den Großstädten und in den Abendstunden. Die Benutzung und das Anhalten von Taxis an der Straße, deren Fahrt durch keine Taxizentrale registriert wird, erhöht das persönliche Risiko bei diesen Delikten.

 

Im Departement Norte de Santander (Region Catatumbo), im Süden des Departments Bolivar und kürzlich im Departement Guajira  wurden im letzten halben Jahr ausländische Staatsangehörige entführt. Zwei deutsche Entführte wurden Anfang März 2013 freigelassen. Zwei spanische Staatsangehörige wurden im Juni 2013 freigelassen. Ein kanadischer Staatsangehöriger wurde im August 2013 freigelassen. Insbesondere in der Grenzregion zu Venezuela ist auch weiterhin von einem hohen Entführungsrisiko auch für ausländische Staatsangehörige auszugehen.

 

 

02.09.2013   Tunesien

 

Aktuelle Hinweise

 

Angesichts der andauernden Regierungskrise in Tunesien sind weiterhin Demonstrationen zu erwarten, die eskalieren könnten. Es sollten daher Menschenansammlungen wie auch öffentliche Plätze in den großen Städten gemieden werden. Zu erhöhter Wachsamkeit und Verfolgung der lokalen Medienberichterstattung wird aufgerufen.

 

Reisenden in Tunesien wird generell empfohlen, Menschenansammlungen und Demonstrationen (insbesondere im zeitlichen Umfeld zum Freitagsgebet) weiträumig zu meiden und die örtliche Medienberichterstattung aufmerksam zu verfolgen.

 

Die Gebirgsregion Djebel Chaambi westlich von Kasserine bis zur algerischen Grenze ist militärisches Sperrgebiet. Mit verstärkter Militär- und Polizeipräsenz in der gesamten Grenzregion ist zu rechnen. Reisende werden gebeten, den Anweisungen der Sicherheitskräfte unbedingt Folge zu leisten.



23. August 2013   Guinea     Reise- u. Sicherheitswarnung des Auswärtigen Amtes

 

Aktuelle Hinweise

 

Seit Ende Februar 2013 gibt es in Conakry immer öfter Akte des Vandalismus und bandenmäßiger Gewaltkriminalität; auch nachts werden häufig Überfälle auf Passanten, Wohnhäuser und Geschäfte verübt. Die Sicherheitskräfte, sofern rechtzeitig vor Ort, versuchen dies mit Feuerwaffen einzudämmen, wodurch die Gefahr steigt, von verirrten Kugeln getroffen zu werden. Es wird dringend davon abgeraten, die Stadtteile Bambeto, Hamdallaye, Matoto (insbesondere den großen Markt Madina), Cosa, Koloma, Simbaya, Wanidara zu besuchen oder auch nur zu durchqueren. Insgesamt sollten größere Menschenansammlungen gemieden werden. 

 

Aufgrund der jüngsten gewaltsamen Auseinandersetzung in Waldguinea (Guinée Forestière) insbesondere in und um die Stadt N’Zerekore wird bei Reisen in das Gebiet zu erhöhter Vorsicht geraten. Von nicht zwingend erforderlichen Reisen in die Region sollte im Moment abgesehen werden. Darüber hinaus sollten Reisende sich stets über die aktuelle Sicherheitslage informiert halten.

 

 

23. August 2013   Ägypten     Reise- u. Sicherheitswarnung des Auswärtigen Amtes

 

Aktuelle Hinweise / Teilreisewarnung

 

Aufgrund der aktuellen Lage und der Unvorhersehbarkeit der Entwicklungen wird von Reisen nach Ägypten derzeit abgeraten.

Von Reisen nach Kairo, in die Touristenzentren in Oberägypten (Luxor, Assuan, Nilkreuzfahrten) und in das Nildelta wird dringend abgeraten.

Reisenden vor Ort in den Touristengebieten wird empfohlen, sich während ihres weiteren Aufenthalts besonders umsichtig zu verhalten und den Hinweisen der Hotels und Reiseveranstalter unbedingt Folge zu leisten.

 

Vor Reisen in den Nord-Sinai und das ägyptisch-israelische Grenzgebiet wird gewarnt.

 

Mit Blick auf weitere angekündigte Demonstrationen von Anhängern der Muslimbrüder wird nochmals zu erhöhter Vorsicht geraten. Jegliche Demonstrationen und Menschenansammlungen sowie religiöse Stätten sollten weiträumig vermieden werden. Grundsätzlich ist von Fahrten in den Nachmittags- und Abendstunden dringend abzuraten.

 

Vor dem Hintergrund der seit Ende Juni im ganzen Land stattfindenden Großdemonstrationen haben die Sicherheitskräfte am 14. August die Protestlager geräumt. Dabei ist es zu gewaltsamen Ausschreitungen mit zahlreichen Toten und Verletzten gekommen. Für Kairo steht zu befürchten, dass sich die Sicherheitslage weiter verschlechtert. Es ist im ganzen Land weiterhin mit Demonstrationen und Einsätzen der Sicherheitskräfte zu rechnen, die auch einen gewalttätigen Verlauf nehmen können. Die Lage bleibt sehr unübersichtlich.

 

Die Regierung hat am 14. August landesweit den Ausnahmezustand verhängt. Dies bedeutet teilweise auch eine nächtliche Ausgangssperre, v.a. in Großstädten und Ballungsgebieten, im Nildelta sowie auf dem Sinai (genau: Gouvernorate Kairo, Giza, Alexandria, Suez, Ismailia, Assiut, Sohag, Beni Suef, Minya, Beheira, Nord-Sinai). Die Ausgangssperre gilt bislang nicht in den Touristengebieten auf der Festlandseite Ägyptens am Roten Meer (u.a. Hurghada, Marsa Alam).

 

Reisenden wird dringend empfohlen, sich wegen der Einzelheiten informiert zu halten. Menschenansammlungen und Demonstrationen sind unbedingt weiträumig zu meiden. Die Medienberichterstattung ist aufmerksam und regelmäßig zu verfolgen. Reisenden wird geraten, den Anordnungen der Sicherheitskräfte Folge zu leisten. Die Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes werden ständig aktualisiert.

 

Der Transit über den Internationalen Flughafen Kairo ist weiterhin möglich; der Flughafen funktioniert bisher normal und ist gut gesichert.

 

Überlandfahrten sind zu vermeiden – es sollte ausschließlich auf Flugverbindungen zurückgegriffen werden. Von nächtlichen Überlandfahrten wird generell dringend abgeraten.

 

Vor dem Hintergrund der prekären wirtschaftlichen und sozialen Situation weiter Teile der Bevölkerung ist in den letzten Monaten ein genereller Anstieg der Allgemein-Kriminalität (Banküberfälle, Car-Jackings, Handtaschenraub; vereinzelt auch mit Waffengewalt) zu beobachten.

 

 

23. August 2013   Israel     Reise- u. Sicherheitswarnung des Auswärtigen Amtes

 

Landesspezifische Sicherheitshinweise/Reisewarnung für den Gazastreifen

 

Dies ist ein gemeinsamer Reisehinweis für Israel und die palästinensischen Gebiete (Westjordanland einschl. Ost-Jerusalem und Gazastreifen).

 

Vor Reisen in den Gazastreifen wird dringend gewarnt. Der Grenzübergang Rafah zwischen Ägypten und dem Gazastreifen ist derzeit geschlossen; ob und wann er wieder geöffnet wird, ist nicht absehbar. Die Ein- und Ausreise über Rafah ist daher zurzeit nicht möglich. Die zuständigen deutschen Auslandsvertretungen können grundsätzlich keine konsularische Hilfe zur Ausreise aus dem Gazastreifen leisten. Auf die erheblichen Gefahren eines Transits durch den Sinai wird verwiesen; für dieses Gebiet besteht ebenfalls eine Reisewarnung.

 

Von Aufenthalten im israelischen Grenzgebiet zum Gazastreifen wird abgeraten. Es wird geraten, Fahrten entlang der israelische-ägyptischen Grenze zu vermeiden. Ferner wird von Aufenthalten im unmittelbaren Grenzgebiet zu Syrien und Libanon abgeraten.

 

Die Sicherheitslage in Israel und den palästinensischen Gebieten ist wesentlich vom israelisch-palästinensischen Konflikt geprägt. Aufgrund des Konflikts besteht das Risiko, als Besucher in Sicherheitsvorfälle verwickelt zu werden, auch wenn diese sich nicht gegen Ausländer richten. Insbesondere im Umfeld von Checkpoints sind Auseinandersetzungen nicht auszuschließen. Es wird geraten, die Lageentwicklung aufmerksam zu verfolgen und Menschenansammlungen zu meiden. Bei Besuchen der Westbank und in Ost-Jerusalem wird zu Vorsicht geraten.

 

Allen Deutschen, die sich - auch nur vorübergehend - in Israel oder den Palästinensischen Gebieten aufhalten, wird empfohlen, sich auf der Website der Deutschen Botschaft Tel Aviv (Externer Link, öffnet in neuem Fensterwww.tel-aviv.diplo.de/krisenvorsorgeliste ) oder des Deutschen Vertretungsbüros Ramallah (Externer Link, öffnet in neuem Fensterwww.ramallah.diplo.de) in der Krisenvorsorgeliste zu registrieren.



22. August 2013   Kenia     Reise- u. Sicherheitswarnung des Auswärtigen Amtes

 

Aktuelle Hinweise

 

Aufgrund eines Großbrandes im Ankunftsbereich des Flughafens Nairobi am 07.08.2013 sollten sich Reisende bei Abflug und Ankunft am Flughafen auf eine provisorische Abfertigung vorbereiten und entsprechend Zeit dafür einplanen.

 

Seit Anfang August 2013 treten erneut Fälle von Wild-Poliomyelitis (sog. Kinderlähmung) im Nordosten des Landes (Dadaab Distrikt) auf. Aufgrund der Bevölkerungsbewegungen kann es auch zu Infektion außerhalb dieses Gebietes kommen.

Reisende nach Kenia sollten ihren Impfschutz überprüfen und anlässlich der Reise ggf. auffrischen lassen.

 

 

21. August 2013   Kolumbien     Reise- u. Sicherheitswarnung des Auswärtigen Amtes

 

Aktuelle Hinweise

 

Am 20. Juni 2013 wurde im Norden Bogotás ein amerikanischer Staatsangehöriger bei einem Raubüberfall in einem Taxi tödlich verletzt. Raubüberfälle oder Kurzzeitentführungen von Taxiinsassen mit dem Ziel Abhebungen an Geldautomaten zu erzwingen, sog. „Paseos Millonarios“, ereignen sich besonders häufig in den Großstädten und in den Abendstunden. Die Benutzung und das Anhalten von Taxis an der Straße, deren Fahrt durch keine Taxizentrale registriert wird, erhöht das persönliche Risiko bei diesen Delikten.

 

Im Departement Norte de Santander (Region Catatumbo), im Süden des Departments Bolivar und kürzlich im Departement Guajira  wurden im letzten halben Jahr ausländische Staatsangehörige entführt. Zwei deutsche Entführte wurden Anfang März 2013 freigelassen. Zwei spanische Staatsangehörige wurden im Juni 2013 freigelassen. Ein kanadischer Staatsangehöriger befindet sich noch in der Gewalt der Gueriallagruppe ELN. Insbesondere in der Grenzregion zu Venezuela ist daher auch weiterhin von einem hohen Entführungsrisiko auch für ausländische Staatsangehörige auszugehen.

 

Derzeit finden landesweite Streiks einiger Enige Berufsgruppen, unter anderem der Kaffeebauern und Lkw-Fahrer, statt. Es kann zu Blockaden und gewaltsamen Ausschreitungen kommen. Bei Überlandfahrten können daher Behinderungen im Straßenverkehr auftreten.

 

Vulkanische Aktivitäten

Für die Vulkane Galeras, Nevado del Huila und Nevado del Ruiz gilt Warnstufe "Gelb III - Änderung der vulkanischen Aktivitäten".

Von Reisen zu den vorgenannten Vulkanen und in ihre Umgebung wird abgeraten. Anweisungen der örtlichen Behörden und Sicherheitskräfte sollte unbedingt Folge geleistet werden.

 

 

21. August 2013   Malta     Reise- u. Sicherheitswarnung des Auswärtigen Amtes

 

Landesspezifische Sicherheitshinweise

 

Kriminalität

 

In letzter Zeit ist eine starke Zunahme von Diebstählen insbesondere in Paceville sowie in den öffentlichen Buslinien 12 und 13 auf den Routen Paceville - St. Julians - Sliema – Valletta zu verzeichnen. Es wird empfohlen, wichtige Dokumente (Ausweispapiere, Kreditkarten, Reiseunterlagen, usw.) und höhere Geldbeträge sicher in der Unterkunft aufzubewahren.



16. August 2013   Malediven     Reise- u. Sicherheitswarnung des Auswärtigen Amtes

 

Landesspezifische Sicherheitshinweise

 

Seit der akuten politischen Krise im Februar 2012 hat sich die Lage auf den Malediven weitestgehend beruhigt.

 

Es kann jedoch nicht ausgeschlossen werden, dass es im Vorfeld, während und nach der Präsidentschaftswahl am 7. September 2013 und einem möglichen 2. Wahlgang Ende September erneut zu Demonstrationen in Male und auf anderen von Einheimischen bewohnten Inseln kommen wird. Das Auswärtige Amt rät daher weiterhin zu besonderer Vorsicht bei Besuchen der von Einheimischen bewohnten Inseln sowie der Hauptstadt Male. Es wird empfohlen größere Menschenansammlungen zu meiden und keine Aufnahmen von Demonstrationen oder Unruhen zu machen.

 

Die Flughafeninsel und die Ferienresorts waren bislang nicht von Unruhen betroffen. Angesichts der nicht absehbaren weiteren Entwicklungen wird jedoch geraten, sich vor Reiseantritt bei dem jeweiligen Reiseveranstalter nach der aktuellen Lage zu erkundigen.

 

 

16. August 2013   Mosambik      Reise- u. Sicherheitswarnung des Auswärtigen Amtes

 

Aktuelle Hinweise

 

In den letzten Tagen und Wochen ist es vermehrt zu gewalttätigen bewaffneten Überfällen in einigen Bezirken von Matola (bei Maputo) gekommen, insbesondere nach Einbruch der Dunkelheit. In der Folge haben sich offenbar bewaffnete Bürgerwehren gebildet, die ihrerseits mit Gewalt vorgehen.

In einigen Bezirken von Maputo ist es in den letzten Tagen und Wochen ebenfalls vermehrt zu bewaffneten Raubüberfällen, auch auf Fahrzeuge, gekommen.

Es wird zu erhöhter Wachsamkeit geraten (siehe auch landesspezifische Sicherheitshinweise)

 

Nach der Ankündigung des bewaffneten Arms der Oppositionspartei Renamo, die wichtigste Nord-Süd-Verbindung EN1 zwischen der Brücke über den Rio Save und der Stadt Inchope zu blockieren, kam es seit dem 21.06.2013 auf dem Streckenabschnitt zwischen der Save-Brücke und Muxúngué wiederholt zu bewaffneten Überfällen auf zivile Fahrzeuge (u. a. ein Reisebus), aber auch auf von mosambikanischen Streitkräften begleiteten Konvois, bei denen es bereits zu zwei Todesfällen kam. Fahrten auf diesem Streckenabschnitt sind nur im Konvoi mit Militärbegleitung möglich. Von Fahrten auf der EN1 sowie den Nebenstraßen von der Save-Brücke bis Caia, sowie rund um den Gorongosa-Nationalpark muss daher bis auf Weiteres abgeraten werden. Die Renamo hat Ausländer aufgefordert, den Gorongosa-Park zu verlassen. Deswegen wird dringend von Besuchen im Gorogongosa-Nationalpark abgeraten. Reisenden wird außerdem empfohlen, die Medien aufmerksam zu verfolgen.

 

 

16. August 2013   Kolumbien      Reise- u. Sicherheitswarnung des Auswärtigen Amtes

 

Aktuelle Hinweise

 

Am 20. Juni 2013 wurde im Norden Bogotás ein amerikanischer Staatsangehöriger bei einem Raubüberfall in einem Taxi tödlich verletzt. Raubüberfälle oder Kurzzeitentführungen von Taxiinsassen mit dem Ziel Abhebungen an Geldautomaten zu erzwingen, sog. „Paseos Millonarios“, ereignen sich besonders häufig in den Großstädten und in den Abendstunden. Die Benutzung und das Anhalten von Taxis an der Straße, deren Fahrt durch keine Taxizentrale registriert wird, erhöht das persönliche Risiko bei diesen Delikten.

 

Im Departement Norte de Santander (Region Catatumbo), im Süden des Departments Bolivar und kürzlich im Departement Guajira  wurden im letzten halben Jahr ausländische Staatsangehörige entführt. Zwei deutsche Entführte wurden Anfang März 2013 freigelassen. Zwei spanische Staatsangehörige wurden im Juni 2013 freigelassen. Ein kanadischer Staatsangehöriger befindet sich noch in der Gewalt der Gueriallagruppe ELN. Insbesondere in der Grenzregion zu Venezuela ist daher auch weiterhin von einem hohen Entführungsrisiko auch für ausländische Staatsangehörige auszugehen.

 

Einige Berufsgruppen, unter anderem die Kaffeebauern und Lkw-Fahrer, haben für den 19.08.2013 zu einem großangelegten Streik aufgerufen. Bei Überlandfahrten und insbesondere im Touristengebiet der Kaffeezone (Departamentos Risaralda, Caldas und Quindio) können daher Behinderungen der öffentlichen Infrastruktur und im Straßenverkehr auftreten.

 

Vulkanische Aktivitäten

Für die Vulkane Galeras, Nevado del Huila und Nevado del Ruiz gilt Warnstufe "Gelb III - Änderung der vulkanischen Aktivitäten".

Von Reisen zu den vorgenannten Vulkanen und in ihre Umgebung wird abgeraten. Anweisungen der örtlichen Behörden und Sicherheitskräfte sollte unbedingt Folge geleistet werden.

 

 

16. August 2013   Ägypten      Reise- u. Sicherheitswarnung des Auswärtigen Amtes

 

Aktuelle Hinweise / Teilreisewarnung

 

Aufgrund der aktuellen Lage und der Unvorhersehbarkeit der Entwicklungen wird von Reisen nach Ägypten derzeit abgeraten.

Von Reisen nach Kairo, in die Touristenzentren in Oberägypten (Luxor, Assuan, Nilkreuzfahrten) und in das Nildelta wird dringend abgeraten.

Reisenden vor Ort in den Touristengebieten wird empfohlen, sich während ihres weiteren Aufenthalts besonders umsichtig zu verhalten und den Hinweisen der Hotels und Reiseveranstalter unbedingt Folge zu leisten.

 

Vor Reisen in den Nord-Sinai und das ägyptisch-israelische Grenzgebiet wird gewarnt.

 

Mit Blick auf den muslimischen Freitag und weiteren für den 16.8.2013 angekündigten Demonstrationen von Anhängern der Muslimbrüder wird nochmals zu erhöhter Vorsicht geraten. Jegliche Demonstrationen und Menschenansammlungen sowie religiöse Stätten sollten weiträumig vermieden werden. Grundsätzlich ist von Fahrten in den Nachmittags- und Abendstunden dringend abzuraten.

 

Vor dem Hintergrund der seit Ende Juni im ganzen Land stattfindenden Großdemonstrationen haben die Sicherheitskräfte am 14. August die Protestlager geräumt. Dabei ist es zu gewaltsamen Ausschreitungen mit zahlreichen Toten und Verletzten gekommen. Für Kairo steht zu befürchten, dass sich die Sicherheitslage weiter verschlechtert. Es ist im ganzen Land weiterhin mit Demonstrationen und Einsätzen der Sicherheitskräfte zu rechnen, die auch einen gewalttätigen Verlauf nehmen können. Die Lage bleibt sehr unübersichtlich.

 

Die Regierung hat am 14. August landesweit den Ausnahmezustand verhängt. Dies bedeutet teilweise auch eine nächtliche Ausgangssperre, v.a. in Großstädten und Ballungsgebieten, im Nildelta sowie auf dem Sinai (genau: Gouvernorate Kairo, Giza, Alexandria, Suez, Ismailia, Assiut, Sohag, Beni Suef, Minya, Beheira, Nord-Sinai). Die Ausgangssperre gilt bislang nicht in den Touristengebieten auf der Festlandseite Ägyptens am Roten Meer (u.a. Hurghada, Marsa Alam).

 

Reisenden wird dringend empfohlen, sich wegen der Einzelheiten informiert zu halten. Menschenansammlungen und Demonstrationen sind unbedingt weiträumig zu meiden. Die Medienberichterstattung ist aufmerksam und regelmäßig zu verfolgen. Reisenden wird geraten, den Anordnungen der Sicherheitskräfte Folge zu leisten. Die Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes werden ständig aktualisiert.

 

Der Transit über den Internationalen Flughafen Kairo ist weiterhin möglich; der Flughafen funktioniert bisher normal und ist gut gesichert.

 

Überlandfahrten sind zu vermeiden – es sollte ausschließlich auf Flugverbindungen zurückgegriffen werden. Von nächtlichen Überlandfahrten wird generell dringend abgeraten.

 

Vor dem Hintergrund der prekären wirtschaftlichen und sozialen Situation weiter Teile der Bevölkerung ist in den letzten Monaten ein genereller Anstieg der Allgemein-Kriminalität (Banküberfälle, Car-Jackings, Handtaschenraub; vereinzelt auch mit Waffengewalt) zu beobachten.

 

 

16. August 2013   Japan      Reise- u. Sicherheitswarnung des Auswärtigen Amtes

 

Landesspezifische Sicherheitshinweise / Teilreisewarnung

 

Das Auswärtige Amt warnt weiterhin ausdrücklich vor Aufenthalten in der engeren Region um das Kernkraftwerk Fukushima I im Nordosten der Insel Honshu (Teilreisewarnung).

 

Am 11. März 2011 gegen 14.45 Uhr Ortszeit (06.45 Uhr MEZ) ereignete sich im Nordosten Japans ca. 130 Kilometer östlich der Stadt Sendai und knapp 400 Kilometer nordöstlich der Hauptstadt Tokyo ein schweres Seebeben der Stärke 9,0 auf der Richterskala. In der Folge traf ein Tsunami weite Teile der Nordostküste Japans, verursachte schwere Schäden und forderte zahlreiche Opfer.

 

In drei Blöcken  des Atomkraftwerks Fukushima I kam es zu einem Kernschmelzen mit nachfolgender Freisetzung radioaktiver Stoffe. Die Anlagen sind derzeit in einem relativ stabilen Zustand. Die Bemühungen um die Eingrenzung der verbliebenen Gefährdungen dauern an.

 

Aus radiologischer Sicht ist ein Aufenthalt, außer in den gesperrten Gebieten in ganz Japan unbedenklich.

Bei den gesperrten Gebieten handelt es sich um

- den von der japanischen Regierung festgelegten 20-km-Umkreis um das Kernkraftwerk sowie

- das gesamte Gebiet der außerhalb dieses Umkreises gelegenen Ortschaft von Iitate sowie um Teile der Ortschaften von Katsurao, Minamisōma und Kawamata.

 

Weil eine Veränderung der radiologischen Situation am AKW Fukushima I zwar unwahrscheinlich, aber nicht völlig ausgeschlossen ist, wird empfohlen die örtliche Medienberichterstattung aufmerksam zu verfolgen. Anweisungen der japanischen Behörden sollten unbedingt befolgt werden.

 

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Homepage der deutschen Auslandsvertretungen in Japan unter Externer Link, öffnet in neuem Fenster http://www.japan.diplo.de/

 

Zu kerntechnischen Fragen informiert das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit:Externer Link, öffnet in neuem Fenster http://www.bmu.de

 

Die Sicherheitslage in der Region, speziell auf der koreanischen Halbinsel, wird vom Auswärtigen Amt genau beobachtet. Zur Zeit gibt es keine Hinweise auf eine konkrete Gefährdung deutscher Staatsangehöriger, die sich in Japan aufhalten. Deutschen Staatsangehörigen, die sich (auch nur vorübergehend) in Japan aufhalten, wird geraten sich auf der Deutschenliste der Botschaft registrieren zu lassen (Externer Link, öffnet in neuem Fenster http://service.diplo.de/registrierungav).



15. August 2013   Venezuela      Reise- u. Sicherheitswarnung des Auswärtigen Amtes

 

Aktuelle Hinweise

 

Auch nach den Präsidentschaftswahlen vom 14.04.2013 bestehen starke politische Spannungen zwischen Regierungslager und Opposition. Es wird empfohlen, sich von politischen Ansammlungen und Kundgebungen fernzuhalten.

 

 

15. August 2013   Neuseeland      Reise- u. Sicherheitswarnung des Auswärtigen Amtes

 

Aktuelle Hinweise

 

Am 19.07.2013 haben zwei Erdbeben am Nachmittag und am Abend der Stärke 4,5 und 5,7; am 21.07.2013 am frühen Abend ein weiteres Erdbeben der Stärke 6,5 auf der Richterskala Wellington erschüttert. Es gab Beschädigungen an Gebäuden, Straßen und am Hafen. Der Flug- und Fährverkehr musste kurzfristig eingestellt werden. In der Innenstadt von Wellington wurden zahlreiche Gebäude und Geschäfte geschlossen und wurden vor einer Wiederfreigabe überprüft. Seither folgten zahllose Nachbeben. Auch muss mit weiteren Nachbeben gerechnet werden. Es bestehen keine Einschränkungen im Flugverkehr von und nach Wellington.

 

 

15. August 2013   Spanien      Reise- u. Sicherheitswarnung des Auswärtigen Amtes

 

Aktuelle Hinweise

 

Derzeit muss mit Beeinträchtigungen bei Ein- bzw. Ausreise nach bzw. aus Gibraltar gerechnet werden, insbesondere mit längeren Wartezeiten. Reisende sollten Hinweise der lokalen Behörden beachten und die Medienberichterstattung verfolgen.


14. August 2013   Ägypten      Reise- u. Sicherheitswarnung des Auswärtigen Amtes

 

Aktuelle Hinweise / Teilreisewarnung

 

Von Reisen nach Ägypten, insbesondere nach Kairo, in die Touristenzentren in Oberägypten (Luxor, Assuan, Nilkreuzfahrten) und in das Nildelta wird dringend abgeraten. Für die Touristengebiete am Roten Meer auf der Festlandseite Ägyptens und auf dem Sinai im Küstenstreifen zwischen Sharm-El-Sheikh und Nuweiba gilt dies derzeit nicht.

 

Vor Reisen in den Nord-Sinai und das ägyptisch-israelische Grenzgebiet wird gewarnt.

 

Vor dem Hintergrund der seit Ende Juni im ganzen Land stattfindenden Großdemonstrationen haben die Sicherheitskräfte am 14. August die Protestlager geräumt. Dabei ist es zu gewaltsamen Ausschreitungen mit zahlreichen Toten und Verletzten gekommen. Für Kairo steht zu befürchten, dass sich die Sicherheitslage weiter verschlechtert. Es ist im ganzen Land weiterhin mit Demonstrationen und Einsätzen der Sicherheitskräfte zu rechnen, die auch einen gewalttätigen Verlauf nehmen können. Die Lage bleibt im Moment sehr unübersichtlich.

 

Es wird nachdrücklich empfohlen, wegen dieser Großdemonstrationen besondere Vorsicht walten zu lassen und den jeweiligen Einzugsbereich der Demonstrationen (für Kairo insbesondere die Innenstadt, das Gebiet um die Kairo Universität, Heliopolis und Nasr City) weiträumig zu meiden. In den Nachmittags- und Abendstunden sollten Fahrten in den größeren Städten soweit wie möglich vermieden werden.

 

Die Regierung hat am 14. August landesweit den Ausnahmezustand verhängt. Dies bedeutet teilweise auch eine nächtliche Ausgangssperre, v.a. in Großstädten und Ballungsgebieten, im Nildelta sowie auf dem Sinai  (genau: Gouverorate Kairo, Giza, Alexandria, Suez, Ismailia, Assiut, Sohag, Beni Suef, Minya, Beheira, Süd-Sinai,  Nord-Sinai). Die Ausgangssperre gilt bislang nicht in den Touristengebieten auf der Festlandseite Ägyptens am Roten Meer (u.a. Hurghada, Marsa Alam).

 

Reisenden wird dringend empfohlen, sich wegen der Einzelheiten informiert zu halten. Menschenansammlungen und Demonstrationen sind unbedingt weiträumig zu meiden. Die Medienberichterstattung ist aufmerksam und regelmäßig zu verfolgen. Reisenden wird geraten, den Hinweisen der Hotels und Reiseveranstalter sowie den Anordnungen der Sicherheitskräfte Folge zu leisten. Die Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes werden ständig aktualisiert.

 

Der Transit über den Internationalen Flughafen Kairo ist möglich; der Flughafen funktioniert normal und ist gut gesichert.

 

Überlandfahrten sind zu vermeiden – es sollte ausschließlich auf Flugverbindungen zurückgegriffen werden. Von nächtlichen Überlandfahrten wird generell dringend abgeraten.

 

Vor dem Hintergrund der prekären wirtschaftlichen und sozialen Situation weiter Teile der Bevölkerung ist in den letzten Monaten ein genereller Anstieg der Allgemein-Kriminalität (Banküberfälle, Car-Jackings, Handtaschenraub; vereinzelt auch mit Waffengewalt) zu beobachten.



09.08.2013   Thailand

 

Landesspezifische Sicherheitshinweise

 

Von Reisen in und durch die unter Notstandsrecht stehenden Provinzen im Süden Thailands an der Grenze zu Malaysia (Narathiwat, Yala und Pattani sowie Teile von Songkhla) wird dringend abgeraten. Es besteht die anhaltende Gefahr terroristischer Anschläge, auch auf von Ausländern frequentierte Ziele, so z. B. zuletzt auf ein Hotel in Hat Yai Ende März 2012.

 

Von Reisen in die Grenzregion zu Kambodscha, insbesondere nach Preah Vihear und zu den anderen in diesem Bereich befindlichen Tempelanlagen, wird dringend abgeraten. Der Streit zwischen Thailand und Kambodscha um das den Tempel umgebende Gebiet ist weiterhin nicht beigelegt. Der gesamte Bereich ist weiterhin militärisches Sperrgebiet. Die Lage könnte sich im zeitlichen Zusammenhang mit der für Oktober/November 2013 zu erwartenden Entscheidung des Internationalen Gerichtshofs erneut verschärfen.

 

 

08.08.2013   Tansania

 

Aktuelle Hinweise

 

Am 07.08.2013 wurden zwei vorübergehend in Sansibar wohnende britische Staatsangehörige Opfer eines Säureanschlags. Gründe für die Tat sind noch nicht bekannt. Es wird zu erhöhter Wachsamkeit geraten. Weitere Hinweise finden Sie unter „Landesspezifische Sicherheitshinweise“.



07.08.2013   Kenia

 

Aktuelle Hinweise

 

 Aufgrund eines Großbrandes im Ankunftsbereich des Flughafens Nairobi kann es zu Beeinträchtigungen des Flugverkehrs kommen. Reisenden, die planen nach Nairobi zu fliegen, wird empfohlen, sich bei ihrer Fluggesellschaft über mögliche Änderungen der Flugverbindungen zu informieren.

 

Seit einigen Wochen wurde erstmals seit 1982 wieder der Ausbruch von Dengue-Fieber an der Küste Kenias insbesondere aus der Region Mombasa gemeldet. Bei bisher 88 laborbestätigten Fällen (Dengue Typ 1,2 und 3) muss von einer hohen Dunkelziffer ausgegangen werden. Die Erkrankung ist durch Fieber, Hautausschlag, schwere Gelenk- und Knochenschmerzen („break bone fever“) gekennzeichnet. In seltenen Fällen treten Blutungskomplikationen auf (Dengue Hämorrhagisches Fieber). Dengue Fieber wird durch tagstechende Mücken übertragen. Eine Impfung oder Chemoprophylaxe existiert nicht. Mückenschutz auch am Tage ist dringend angeraten (siehe auch Merkblatt des Auswärtigen Amtes dazu: Externer Link, öffnet in neuem Fensterhttp://www.auswaertiges-amt.de). 

 

 

07.08.2013   Thailand

 

Aktuelle Hinweise

 

Seit dem 4. August 2013 finden politische Demonstrationen in Bangkok statt, die sich vor allem in den Distrikten Dusit, Pom Prab, und Phra Nakorn sowie im Lumphini Park konzentrieren. In diesen Distrikten liegen einige Touristenattraktionen wie z.B. der Grand Palace und Wat Po.

 

Die Behörden in Thailand haben in diesen Distrikten den Internal Security Act ausgerufen, was zu erhöhten Sicherheitsmaßnahmen und ggfs. Verkehrsbehinderungen führen wird. Nach Auskunft des thailändischen Außenministeriums sollten die genannten Distrikte sowie der Lumpini Park gemieden werden.

 

Es wird empfohlen, über Reiseveranstalter und die Presse aktuelle Informationen zur Lage in Bangkok einzuholen.

 

 

06.08.2013   Katar

 

Landesspezifische Sicherheitshinweise

 

Angesichts der anhaltenden Spannungen und  Ereignisse in manchen Ländern des Nahen und Mittleren Ostens sollten Reisende in Katar in der Öffentlichkeit zurückhaltend auftreten, in ihrem Verhalten auf die religiösen, kulturellen und sozialen Traditionen Katars Rücksicht nehmen und sich von eventuellen Demonstrationen oder Protestveranstaltungen fernhalten.



05.08.2013   Schweiz

 

Landesspezifische Sicherheitshinweise

 

Reisenden wird insbesondere an Bahnhöfen, auf Flugplätzen und in öffentlichen Verkehrsmitteln empfohlen, die üblichen Vorsichtsmaßnahmen gegen Kleinkriminalität (vor allem Taschendiebstähle) zu treffen und auch auf Sicherheitshinweise der lokalen Polizei zu achten.

 

 

05.08.2013   Kamboscha

 

Aktuelle Hinweise

 

In der Woche vom 5. August 2013 sind mehrere Demonstrationen der Opposition gegen das Ergebnis der Parlamentswahl vom 28.7. angekündigt. Reisende werden um erhöhte Aufmerksamkeit gebeten. Größere Menschenansammlungen im Innenstadtbereich von Phnom Penh sollten vermieden werden.



03.08.2013   Thailand

 

Aktuelle Hinweise

 

Für den 4. August 2013 sind politische Demonstrationen in Bangkok geplant, die sich vor allem in den Distrikten Dusit, Pom Prab, und Phra Nakorn konzentrieren werden. In diesen Distrikten liegen einige Touristenattraktionen wie z.B. der Grand Palace and Wat Po.

 

Die Behörden in Thailand haben in diesen Distrikten den Internal Security Act ausgerufen, was zu erhöhten Sicherheitsmassnahmen und ggfs. Verkehrsbehinderungen führen wird. Nach Auskunft des thailaendischen Aussenministeriums sollten die genannten Distrikte sowie der Lumpini Park, die Rachaprasong Str. (vor dem Kaufhaus Central World) und die Rachadamnoen Str. am 4. August 2013 gemieden werden.

 

Es wird empfohlen, auch an den darauffolgenden Tagen, über Reiseveranstalter und die Presse aktuelle Informationen zur Lage in Bangkok einzuholen. 

 

 

01.08.2013   Vreinigte Ararbische Emirate

 

Landesspezifische Sicherheitshinweise

 

Angesichts der allgemeinen Situation im Nahen und Mittleren Osten wird auch in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) zur Wachsamkeit geraten. Reisende sollten in der Öffentlichkeit zurückhaltend auftreten, in ihrem Verhalten auf die religiösen, politischen, kulturellen und sozialen Traditionen des Landes Rücksicht nehmen

 

 

31.07.2013   Tunesien

 

Aktuelle Hinweise

 

In Zusammenhang mit der Ermordung eines führenden Oppositionspolitikers am 25. Juli sind weiterhin Demonstrationen zu erwarten, die eskalieren könnten. Es sollten daher Menschenansammlungen wie auch öffentliche Plätze in den großen Städten gemieden werden. Zu erhöhter Wachsamkeit und Verfolgung der lokalen Medienberichterstattung wird aufgerufen.

 

Reisenden in Tunesien wird generell empfohlen, Menschenansammlungen und Demonstrationen (insbesondere im zeitlichen Umfeld zum Freitagsgebet) weiträumig zu meiden und die örtliche Medienberichterstattung aufmerksam zu verfolgen.

 

Die Gebirgsregion Djebel Chaambi westlich von Kasserine bis zur algerischen Grenze ist militärisches Sperrgebiet. In den letzten Tagen ist es erneut zu blutigen Auseinandersetzungen in der Region gekommen. Mit verstärkter Militär- und Polizeipräsenz in der gesamten Grenzregion ist zu rechnen. Reisende werden gebeten, den Anweisungen der Sicherheitskräfte unbedingt Folge zu leisten.

 

 

31.07.2013   Indien

 

Aktueller Hinweis

 

Die dominierende politische Partei in Darjeeling (GJM) hat ab 03.08.2013 einen zeitlich unbegrenzten Generalstreik im Bergland Darjeelings ausgerufen und hat Ausländer und Touristen aufgefordert, bis zum 02.08.2013 aus dem Bergland abzureisen. Es muss mit Auswirkungen der Streikaktionen auf den öffentlichen Verkehr gerechnet werden. Reisende sollten die Medienberichterstattung verfolgen, größtmögliche Vorsicht walten lassen und sich von jeglicher Art von Menschenansammlungen fern halten.



29.07.2013   USA

 

Aktuelle Hinweise

 

Aufgrund des tropischen Sturms "Flossie" besteht ab dem 30. Juli eine Sturmwarnung für Teile des Bundesstates Hawaii. Es muss mit starkem Wind, heftigen Regenfällen und Überflutungen gerechnet werden. Reisende sollten die aktuellen Nachrichtenmeldungen aufmerksam verfolgen und den Anweisungen der Sicherheitsbehörden unbedingt Folge leisten.

 

Im Zusammenhang mit den Haushaltskonsolidierungsmaßnahmen in den USA und den damit verbundenen Personaleinsparungen bei den für die Einreise, den Zoll und die Luftverkehrssicherheit zuständigen Behörden kam es in letzter Zeit vermehrt zu deutlich längeren Wartezeiten an den Flughäfen bei der Ein- und Ausreise.

 

 

29.07.2013   Suriname

 

Landesspezifische Sicherheitshinweise

 

Beim Befahren der Küstengewässer ist Vorsicht geboten. Dort werden immer wieder Boote überfallen, wenn auch bisher hauptsächlich Fischerboote.

 

 

29.07.2013   Tunesien

 

Aktuelle Hinweise

 

In Zusammenhang mit der Ermordung eines führenden Oppositionspolitikers am 25. Juli sind weiterhin Demonstrationen zu erwarten, die eskalieren könnten. Es sollten daher Menschenansammlungen wie auch öffentliche Plätze in den großen Städten gemieden werden. Zu erhöhter Wachsamkeit und Verfolgung der lokalen Medienberichterstattung wird aufgerufen.

 

Reisenden in Tunesien wird generell empfohlen, Menschenansammlungen und Demonstrationen (insbesondere im zeitlichen Umfeld zum Freitagsgebet) weiträumig zu meiden und die örtliche Medienberichterstattung aufmerksam zu verfolgen.

 

Die Gebirgsregion Djebel Chaambi westlich von Kasserine bis zur algerischen Grenze ist militärisches Sperrgebiet. Mit verstärkter Militär- und Polizeipräsenz in der gesamten Grenzregion ist zu rechnen. Reisende werden gebeten, den Anweisungen der Sicherheitskräfte unbedingt Folge zu leisten.



26.07.2013   Kamerun

 

Dringende Sicherheitshinweise für die Region - Gefahr von Entführungen und Anschlägen

 

In den nordafrikanischen und den südlich an die Sahara grenzenden Ländern  besteht eine erhöhte Gefahr terroristischer Gewaltakte, gezielter Entführungen und krimineller Übergriffe; sowohl kriminelle Banden als auch Al-Qaida im Maghreb (AQM) suchen derzeit gezielt nach Ausländern zum Zwecke der Entführung; in Algerien, Niger, Mali und Mauretanien kam es auch in jüngster Zeit zu Entführungen. Es ist, wie aktuelle Hinweise bestätigen, jederzeit mit weiteren Entführungen westlicher Staatsangehöriger zu rechnen. Gerade auch deutsche Staatsangehörige sind einer deutlich ansteigenden Anschlags- und Entführungsgefahr ausgesetzt. Das Auswärtige Amt rät von Reisen in entlegene, oder nicht hinreichend durch wirksame Polizei- oder Militärpräsenz gesicherte Gebiete der Sahara, ihrer Randbereiche und der Sahelzone eindringlich ab.

 

Deutlich erhöhte Anschlags- und Entführungsrisiken bestehen u.a. für Ziele, an denen regelmäßig westliche Staatsangehörige verkehren. In einigen Gebieten, insbesondere in der Sahel-Sahara-Region, sind Sport- und Kulturveranstaltungen wie Wüsten-Rallyes oder Musikfestivals mit erheblichen Anschlags- und Entführungsrisiken verbunden.

 

Die Sicherheitsrisiken für Reisende differieren von Land zu Land und sind regelmäßig selbst innerhalb eines Landes unterschiedlich zu bewerten. Das Auswärtige Amt rät daher dringend, immer auch die landesspezifischen Sicherheitshinweise zu beachten.

 

 

25.07.2013   Senegal

 

Dringende Sicherheitshinweise für die Region - Gefahr von Entführungen und Anschlägen

 

In den nordafrikanischen und den südlich an die Sahara grenzenden Ländern besteht eine erhöhte Gefahr terroristischer Gewaltakte, gezielter Entführungen und krimineller Übergriffe; sowohl kriminelle Banden als auch Al-Qaida im Maghreb (AQM) suchen derzeit gezielt nach Ausländern zum Zwecke der Entführung. In Algerien, Niger, Mali und Mauretanien kam es auch in jüngster Zeit zu Entführungen. Es ist, wie aktuelle Hinweise bestätigen, jederzeit mit weiteren Entführungen westlicher Staatsangehöriger zu rechnen. Gerade auch deutsche Staatsangehörige sind einer deutlich ansteigenden Anschlags- und Entführungsgefahr ausgesetzt. Das Auswärtige Amt rät von Reisen in entlegene oder nicht hinreichend durch wirksame Polizei- oder Militärpräsenz gesicherte Gebiete der Sahara, ihrer Randbereiche und der Sahelzone eindringlich ab.

 

Deutlich erhöhte Anschlags- und Entführungsrisiken bestehen u.a. für Ziele, an denen regelmäßig westliche Staatsangehörige verkehren. In einigen Gebieten, insbesondere in der Sahel-Sahara-Region, sind Sport- und Kulturveranstaltungen wie Wüsten-Rallyes oder Musikfestivals mit erheblichen Anschlags- und Entführungsrisiken verbunden.

 

Die Sicherheitsrisiken für Reisende differieren von Land zu Land und sind regelmäßig selbst innerhalb eines Landes unterschiedlich zu bewerten. Das Auswärtige Amt rät daher dringend, immer auch die landesspezifischen Sicherheitshinweise zu beachten.

 

 

25.07.2013   Tunesien

 

Aktuelle Hinweise

 

Im Zusammenhang mit der Ermordung eines führenden Oppositionspolitikers am 25. Juli sind in den kommenden Tagen Demonstrationen zu erwarten, die eskalieren könnten. Es sollten daher Menschenansammlungen wie auch öffentliche Plätze in den großen Städten gemieden werden. Zu erhöhter Wachsamkeit und Verfolgung der lokalen Medienberichterstattung wird aufgerufen.

 

Reisenden in Tunesien wird generell empfohlen, Menschenansammlungen und Demonstrationen (insbesondere im zeitlichen Umfeld zum Freitagsgebet) weiträumig zu meiden und die örtliche Medienberichterstattung aufmerksam zu verfolgen.

 

Die Gebirgsregion Djebel Chaambi westlich von Kasserine bis zur algerischen Grenze ist militärisches Sperrgebiet. Mit verstärkter Militär- und Polizeipräsenz in der gesamten Grenzregion ist zu rechnen. Reisende werden gebeten, den Anweisungen der Sicherheitskräfte unbedingt Folge zu leisten.

 


25.07.2013   Ägypten

 

Aktuelle Hinweise / Teilreisewarnung

 

Von Reisen nach Ägypten, insbesondere in das Nildelta, auf den Sinai sowie in das ägyptisch-libysche Grenzgebiet, wird in der aktuellen Lage vor dem Hintergrund der sehr unbeständigen Sicherheitslage dringend abgeraten. Dies gilt auch für Kairo und die Touristenzentren in Oberägypten (Luxor, Assuan, Nilkreuzfahrten). Das gilt derzeit nicht für Reisen in die Touristengebiete am Roten Meer auf der Festlandseite Ägyptens und auf dem Sinai im Küstenstreifen zwischen Sharm-El-Sheikh und Nuweiba, die Auswirkungen der Sicherheitslage im restlichen Ägypten auf die Touristengebiete sind jedoch nicht absehbar. Reisende werden daher gebeten, besondere Vorsicht walten zu lassen und die Medienberichterstattung aufmerksam zu verfolgen.

 

Der Transit über den Internationalen Flughafen Kairo ist möglich; der Flughafen funktioniert normal und ist gut gesichert.

 

Vor Reisen in den Nord-Sinai und das ägyptisch-israelische Grenzgebiet wird aktuell gewarnt.

 

Überlandfahrten zwischen den oben genannten Städten bzw. Landesteilen sind zu vermeiden – es sollte ausschließlich auf Flugverbindungen zurückgegriffen werden. Von nächtlichen Überlandfahrten wird generell dringend abgeraten. Generell sollte von Fahrten während des Wochenendes 26. und 27. Juli 2013 nach Möglichkeit abgesehen werden.

 

Seit dem 30. Juni fanden im ganzen Land Großdemonstrationen statt. Für den 26. Juli sind erneut Großdemonstrationen beider Seiten im ganzen Land angekündigt. Für die nächsten Tage ist mit weiteren Demonstrationen zu rechnen, die auch einen gewalttätigen Verlauf nehmen können. Die Lage bleibt sehr unübersichtlich.

 

Es wird nachdrücklich empfohlen, im Kontext dieser Großdemonstrationen besondere Vorsicht walten zu lassen und den jeweiligen Einzugsbereich der Demonstrationen (für Kairo insbesondere die Innenstadt, das Gebiet um die Kairo Universität, Heliopolis und Nasr City) weiträumig zu meiden. In den Nachmittags- und Abendstunden sollten Fahrten in den größeren Städten soweit wie möglich vermieden werden. Reisenden in Ägypten wird allgemein dringend empfohlen, Menschenansammlungen und Demonstrationen (insbesondere im zeitlichen Umfeld zum Freitagsgebet) weiträumig zu meiden und die Medienberichterstattung sehr aufmerksam und regelmäßig zu verfolgen.

 

Vor dem Hintergrund der prekären wirtschaftlichen und sozialen Situation weiter Teile der Bevölkerung ist in den letzten Monaten ein genereller Anstieg der Allgemein-Kriminalität (Banküberfälle, Car-Jackings, Handtaschenraub; vereinzelt auch mit Waffengewalt) zu beobachten.



24.07.2013   Togo

 

Aktueller Hinweis

 

Im Vorfeld der für den 25.07.2013 geplanten Parlamentswahlen ist es bei Demonstrationen insbesondere im Zentrum von Lomé wiederholt zu gewaltsamen Auseinandersetzungen gekommen. Bei geplanten Reisen nach Lomé sollte man die Entwicklung der Lage genau beobachten und erhöhte Wachsamkeit walten lassen. Es sollten insbesondere Menschenansammlungen gemieden werden.

 

 

23.07.2013   Ecuador

 

Landesspezifische Sicherheitshinweise

 

Die große Mehrheit der Besucher in Ecuador hat keine Sicherheitsprobleme. Besuchern sollte allerdings bewusst sein, dass die Gefährdung durch Kriminalität nicht mit europäischen Verhältnissen vergleichbar ist. Hinsichtlich des Niveaus der Kriminalität liegt das Land in Lateinamerika auf einem mittleren Platz. Ein erhöhtes Risiko besteht vor allem in den Metropolen Guayaquil und Quito sowie der Grenzregion zu Kolumbien. Das schließt für Touristen das Risiko ein, Opfer von Diebstählen oder Überfällen, auch bewaffneten, zu werden. Es ist von einer im Vergleich zu Europa erhöhten Gewaltbereitschaft auszugehen.

 

Von Gegenwehr ist in jedem Fall abzuraten. Ausreichende medizinische Behandlung und Strafverfolgung der Täter sind nicht immer gewährleistet.

 

Aus aktuellem Anlass wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass eine medizinische Notfallbehandlung in Privatkliniken meist nur gegen Vorkasse oder Nachweis ausreichender Bonität erfolgt. Der Nachweis einer internationalen Krankenversicherung ist in diesen Fällen nicht ausreichend. Das Auswärtige Amt empfiehlt die Mitführung einer Kreditkarte. In vielen Fällen wird eine Kreditkartendeckung in Höhe von 5000 Euro erwartet.



22.07.2013   Kroatien

 

Landesspezifische Sicherheitshinweise

 

Obwohl seit Ende des Balkankrieges umfangreiche Minenräumungsaktionen in Kroatien durchgeführt wurden, besteht in einigen Landesteilen immer noch eine Gefährdung durch Minen, insbesondere in den bis 1995 umkämpften Gebieten und entlang der damaligen Frontlinien. Betroffen sind folgende Gebiete:

 

Ostslawonien (30 bis 50 km vor der Grenze zu Serbien und an der Grenze zu Ungarn, insbesondere Gebiete um Vukovar und Vinkovci);

Westslawonien (Gebiet Daruvar, Pakrac, Virovitica);

das westliche und südwestliche Grenzgebiet zu Bosnien und Herzegowina (der Raum südlich von Sisak und Karlovac, östlich von Ogulin, Otocac, Gospic, am östlichen Stadtrand von Zadar und im Hinterland der Küste zwischen Senj und Split und in den Bergen südöstlich von Dubrovnik).

In diesen Gebieten wird davor gewarnt, Straßen und Wege zu verlassen. Achtung: Minen wurden oft dicht am Straßenrand verlegt. Bekannte Minenfelder sind durch dreieckig gekennzeichnete Schilder mit Warnaufdrucken („Ne Prilazite) ausgewiesen. Sie können auch durch gelbe Plastikstreifen abgesperrt oder durch Schilder oder Pfähle mit Plastikstreifen gekennzeichnet sein. Bisweilen fehlt jedoch jede Kennzeichnung. Trümmergrundstücke und leerstehende Gebäude sollten auf keinen Fall betreten werden.

 

Wie ein Zwischenfall im Sommer 2005 auf der Insel Vis zeigte, können einzelne Landminen auch noch in anderen Gebieten verlegt worden sein, die nicht in der offiziellen kroatischen Übersicht aufgeführt sind.

 

Nähere Informationen sind auf der Homepage der kroatischen Minenräumanstalt Hrvatski Centar za Razminiranje (www.hcr.hr) auch in englischer Sprache abrufbar. Über einen Link auf der Seite des HCR (Externer Link, öffnet in neuem Fensterhttps://misportal.hcr.hr) sind die gefährdeten Gebiete anhand einer detaillierten Karte ersichtlich.

 

 

19.07.2013   Georgien

 

Landesspezifische Sicherheitshinweise (Teilreisewarnung)

 

Die Lage in Georgien ist – mit Ausnahme der Konfliktgebiete Abchasien und Südossetien - insgesamt ruhig.

 

Während eine Einreise über Land z.B. über die Türkei problemlos erfolgen kann, ist der Reiseverkehr über Land zwischen der Russischen Föderation und Georgien für Ausländer nur erschwert möglich oder gar völlig unterbrochen.

 

Der Grenzübergang Dariali / Hoher Lars an der M3 („Georgische Heerstraße“) konnte von 2006 bis 2011 nur von georgischen Staatsangehörigen und Staatsangehörigen der GUS-Staaten genutzt werden, ist inzwischen aber auch für den internationalen Reiseverkehr wieder geöffnet. Dennoch können Schwierigkeiten beim Grenzübertritt nicht ausgeschlossen werden. Vor allem aber ist hierbei die Sicherheitslage im Nordkaukasus zu beachten: Von Reisen dort wird dringend abgeraten (siehe Reise- und Sicherheitsweise Russische Föderation).

 

Eine Einreise über die georgisch-russische Grenze in die georgischen Konfliktgebiete Abchasien und Südossetien wird seitens der georgischen Behörden weiterhin als illegaler Grenzübertritt geahndet (siehe unten).

 

1. Sicherheit in den Landesteilen Südossetien und Abchasien und in der Nähe der Verwaltungsgrenzen

 

Beide Gebiete befinden sich nicht unter der Kontrolle der Regierung in Tiflis. In den Gebieten und an deren Verwaltungsgrenzen sind russische Truppen stationiert.

 

Die Situation in den Konfliktregionen kann sich jederzeit ändern. Informieren Sie sich daher auch über die lokalen Medien.

 

Das georgische „Gesetz über die besetzten Gebiete“ untersagt Reiseverkehr, wirtschaftliche Aktivitäten, Erwerb von Grund und Boden bzw. Immobilien sowie andere Aktivitäten in Abchasien und Südossetien mit nur wenigen Ausnahmen. Bei Zuwiderhandlungen drohen Geld- oder Haftstrafen von bis zu fünf Jahren. Es wird daher dringend geraten, sich im konkreten Fall rechtzeitig über die entsprechenden Regelungen zu informieren, und die notwendige Zustimmung der georgischen Regierung einzuholen – Hinweise und Erlaubnis zur Einreise geben das Georgische Außenministerium (Externer Link, öffnet in neuem Fensterwww.mfa.gov.ge) und das Ministerium für Reintegration (Externer Link, öffnet in neuem Fensterwww.smr.gov.ge). 



17.07.2013   Guinea

 

Aktuelle Hinweise

 

Seit Ende Februar 2013 gibt es in Conakry immer öfter Akte des Vandalismus und bandenmäßiger Gewaltkriminalität; auch nachts werden häufig Überfälle auf Passanten, Wohnhäuser und Geschäfte verübt. Die Sicherheitskräfte, sofern rechtzeitig vor Ort, versuchen dies mit Feuerwaffen einzudämmen, wodurch die Gefahr steigt, von verirrten Kugeln getroffen zu werden. Es wird dringend davon abgeraten, die Stadtteile Bambeto, Hamdallaye, Matoto (insbesondere den großen Markt Madina), Cosa, Koloma, Simbaya, Wanidara zu besuchen oder auch nur zu durchqueren. Insgesamt sollten größere Menschenansammlungen gemieden werden. 

 

Aufgrund der jüngsten gewaltsamen Auseinandersetzung in Waldguinea (Guinée Forestière) insbesondere in und um die Stadt N’Zerekore wird bei Reisen in das Gebiet zu erhöhter Vorsicht geraten. Von nicht zwingend erforderlichen Reisen in die Region sollte im Moment abgesehen werden. Darüber hinaus sollten Reisende sich stets über die aktuelle Sicherheitslage informiert halten.

 

Wegen der vereinten militärischen Intervention in Mali sowie der guineischen Beteiligung daran, können Vergeltungsakte einzelner islamistischer Gruppen gegen Staatsangehörige der EU auch in den Nachbarstaaten Malis nicht ausgeschlossen werden. Es wird daher zu erhöhter Wachsamkeit aufgerufen.

Darüber hinaus sollte von nicht notwendigen Reisen und Aufenthalten im guineisch-malischen Grenzgebiet abgesehen werden.

 

 

16.07.2013   Kambodscha

 

Aktuelle Hinweise

 

Am 28. Juli 2013 finden in Kambodscha Parlamentswahlen statt. Obwohl Wahlveranstaltungen im Regelfall friedlich bleiben, ist es in der Vergangenheit auch zu gewalttätigen Ausschreitungen gekommen. Reisende sollten daher Demonstrationen und Menschenansammlungen meiden.

 

 

16.07.2013   Zentralafrikanische Republik

 

Reisewarnung

 

Angesichts fortdauernder sehr hoher Sicherheitsrisiken und wieder aufflammender Kampfhandlungen warnt das Auswärtige Amt vor Reisen in die Zentralafrikanische Republik.



15.07.2013   Kosovo

 

Landesspezifische Sicherheitshinweise

 

Im Norden Kosovos ist bei angespannter Lage seit den gewalttätigen Zusammenstößen Ende Juli 2011 eine Beruhigung der Situation zu verzeichnen. Dabei kann nicht ausgeschlossen werden, dass es erneut zu isolierten sicherheitsrelevanten Vorkommnissen kommt. Reisenden wird deshalb geraten, sich vor Reisen in den Norden Kosovos über die Lage kundig zu machen, die Reisen umsichtig vorzubereiten, ortskundige Personen dabei einzubeziehen, vorsichtig zu handeln und beispielsweise größere Menschenansammlungen zu meiden. Dies betrifft die Gebiete in den vier Gemeinden Zubin Potok, Leposavic, Zvecan und Nord-Mitrovica.

 

Trotz der grundsätzlich sehr gastfreundlichen Einstellung der Bevölkerung wird in einigen Teilgebieten (v.a. der mehrheitlich von Kosovo-Serben bewohnten Region nördlich des Flusses Ibar) der Republik Kosovo weiterhin empfohlen, sich bei individuell durchgeführten Reisen von Ortskundigen begleiten zu lassen.

 

 

15.07.2013   Madagaskar

 

Landesspezifische Sicherheitshinweise

 

Die seit 2009 andauernde politische Krise ist nach wie vor nicht beigelegt. In der Hauptstadt Antananarivo sind politisch motivierte Demonstrationen, die unter Umständen auch in gewalttätige, unter Umständen auch bewaffnete Auseinandersetzungen münden können, jederzeit möglich. Es wird deshalb empfohlen, aktuelle Entwicklungen in den Medien zu verfolgen sowie, vor allem im Innenstadtbereich Antananarivos, besondere Vorsicht walten zu lassen und Menschenansammlungen zu meiden.

 

Die Gebirgsregion Djebel Chaambi westlich von Kasserine bis zur algerischen Grenze ist militärisches Sperrgebiet. Mit verstärkter Militär- und Polizeipräsenz in der gesamten Grenzregion ist zu rechnen. Reisende werden gebeten, den Anweisungen der Sicherheitskräfte unbedingt Folge zu leisten.



15.07.2013   Tunesien

 

Aktuelle Hinweise

 

Die Gebirgsregion Djebel Chaambi westlich von Kasserine bis zur algerischen Grenze ist militärisches Sperrgebiet. Mit verstärkter Militär- und Polizeipräsenz in der gesamten Grenzregion ist zu rechnen. Reisende werden gebeten, den Anweisungen der Sicherheitskräfte unbedingt Folge zu leisten.

 

 

15.07.2013   Guinea

 

Aktuelle Hinweise

 

Seit Ende Februar 2013 gibt es in Conakry immer öfter Akte des Vandalismus und bandenmäßiger Gewaltkriminalität; auch nachts werden häufig Überfälle auf Passanten, Wohnhäuser und Geschäfte verübt. Die Sicherheitskräfte, sofern rechtzeitig vor Ort, versuchen dies mit Feuerwaffen einzudämmen, wodurch die Gefahr steigt, von verirrten Kugeln getroffen zu werden. Es wird dringend davon abgeraten, die Stadtteile Bambeto, Hamdallaye, Matoto (insbesondere den großen Markt Madina), Cosa, Koloma, Simbaya, Wanidara zu besuchen oder auch nur zu durchqueren. Insgesamt sollten größere Menschenansammlungen gemieden werden.

 

Wegen der vereinten militärischen Intervention in Mali sowie der guineischen Beteiligung daran, können Vergeltungsakte einzelner islamistischer Gruppen gegen Staatsangehörige der EU auch in den Nachbarstaaten Malis nicht ausgeschlossen werden. Es wird daher zu erhöhter Wachsamkeit aufgerufen.

Darüber hinaus sollte von nicht notwendigen Reisen und Aufenthalten im guineisch-malischen Grenzgebiet abgesehen werden.



14.07.2013   Ägypten

 

Aktuelle Hinweise / Teilreisewarnung

 

Von Reisen nach Ägypten, insbesondere in das Nildelta, auf den Sinai sowie in das ägyptisch-libysche Grenzgebiet, wird in der aktuellen Lage vor dem Hintergrund der sehr unbeständigen Sicherheitslage dringend abgeraten. Dies gilt auch für die Touristenzentren in Oberägypten (Luxor, Assuan, Nilkreuzfahrten). Das gilt derzeit nicht für Reisen in die Touristengebiete am Roten Meer auf der Festlandseite Ägyptens und auf dem Sinai im Küstenstreifen zwischen Sharm-El-Sheikh und Nuweiba, die Auswirkungen der Sicherheitslage im restlichen Ägypten auf die Touristengebiete sind jedoch nicht absehbar. Reisende werden daher gebeten, besondere Vorsicht walten zu lassen und die Medienberichterstattung aufmerksam zu verfolgen.

 

Der Transit über den Internationalen Flughafen Kairo ist möglich; der Flughafen funktioniert normal und ist gut gesichert.

 

Vor Reisen in den Nord-Sinai und das ägyptisch-israelische Grenzgebiet wird aktuell gewarnt.

 

Überlandfahrten zwischen den oben genannten Städten bzw. Landesteilen sind zu vermeiden – es sollte ausschließlich auf Flugverbindungen zurückgegriffen werden. Von nächtlichen Überlandfahrten wird generell dringend abgeraten.

 

Seit dem 30. Juni fanden im ganzen Land Großdemonstrationen statt. Für die nächsten Tage ist mit weiteren Demonstrationen zu rechnen, die auch einen gewalttätigen Verlauf nehmen können. Die Lage bleibt sehr unübersichtlich.

 

Es wird nachdrücklich empfohlen, im Kontext dieser Großdemonstrationen besondere Vorsicht walten zu lassen und den jeweiligen Einzugsbereich der Demonstrationen (für Kairo insbesondere die Innenstadt, das Gebiet um die Kairo Universität, Heliopolis und Nasr City) weiträumig zu meiden. In den Nachmittags- und Abendstunden sollten Fahrten in den größeren Städten soweit wie möglich vermieden werden. Reisenden in Ägypten wird allgemein dringend empfohlen, Menschenansammlungen und Demonstrationen (insbesondere im zeitlichen Umfeld zum Freitagsgebet) weiträumig zu meiden und die Medienberichterstattung sehr aufmerksam und regelmäßig zu verfolgen.

 

Vor dem Hintergrund der prekären wirtschaftlichen und sozialen Situation weiter Teile der Bevölkerung ist in den letzten Monaten ein genereller Anstieg der Allgemein-Kriminalität (Banküberfälle, Car-Jackings, Handtaschenraub; vereinzelt auch mit Waffengewalt) zu beobachten.

 

 

12.07.2013   Mexiko

 

Aktuelle Hinweise

 

Der Vulkan Popocatepetl ist seit einigen Monaten wieder verstärkt aktiv. Die zuständigen mexikanischen Behörden haben daher zu erhöhter Wachsamkeit aufgerufen und bereiten die Bevölkerung lageabhängig auf alle Eventualitäten vor. Die von den Behörden verhängte Sicherheitszone von 12 km um den Krater muss derzeit gemieden werden. Tagesaktuelle Hinweise finden sich auf der folgenden Homepage des mexikanischen Zivilschutzes: Externer Link, öffnet in neuem Fensterhttp://www.cenapred.gob.mx/. Dieser setzt auch je nach aktueller Aktivität des Vulkans die aktuelle Warnstufe fest und teilt der Bevölkerung entsprechende Verhaltenshinweise mit. Aschewolken aus den Eruptionen können den Flugverkehr im weiteren Umkreis des Berges zu Ausweichflügen zwingen. Dazu gibt es jeweils aktuelle amtliche Verlautbarungen der Flugaufsichtsbehörde.

 

 

12.07.2013   Dominikanische Republik

 

Aktuelle Hinweise

 

Derzeit kommt es vermehrt zum Auftreten von tropischen Stürmen und Hurrikans im Gebiet der gesamten Dominikanischen Republik. Für die Hurrikan-Saison 2013 sind insgesamt bis zu 22 Tropenstürme angekündigt, jedoch bleibt abzuwarten, wie viele davon tatsächlich über die Insel Hispaniola hinwegziehen werden. Touristen und Residenten wird geraten, sich während der Stürme im Haus aufzuhalten, alle Türen und Fenster zu verschließen und die Hinweise der dominikanischen Behörden bzw. des Hotelpersonals zu folgen. Es kann zu schweren Verletzungen durch herabfallende Äste, Stromkabel oder umstürzende Bäume kommen.



10.07.2013   Malediven


Landesspezifische Sicherheitshinweise

 

Seit der akuten politischen Krise im Februar 2012 hat sich die Lage auf den Malediven weitestgehend beruhigt.

 

Es kann jedoch nicht ausgeschlossen werden, dass es im Vorlauf zu den Präsidentschaftswahlen im September 2013 erneut zu Demonstrationen in Male und auf anderen von Einheimischen bewohnten Inseln kommen wird. Das Auswärtige Amt rät daher weiterhin zu besonderer Vorsicht bei Besuchen der von Einheimischen bewohnten Inseln sowie der Hauptstadt Male. Es wird empfohlen größere Menschenansammlungen zu meiden und keine Aufnahmen von Demonstrationen oder Unruhen zu machen.

 

Die Flughafeninsel und die Ferienresorts waren bislang nicht von Unruhen betroffen. Angesichts der nicht absehbaren weiteren Entwicklungen wird jedoch geraten, sich vor Reiseantritt bei dem jeweiligen Reiseveranstalter nach der aktuellen Lage zu erkundigen.



10.07.2013   Mexiko


Aktuelle Hinweise

 

Der Vulkan Popocatepetl ist seit einigen Monaten wieder verstärkt aktiv. Die zuständigen mexikanischen Behörden haben daher zu erhöhter Wachsamkeit aufgerufen, auch wenn nach deren Einschätzung derzeit nicht mit einem größeren Ausbruch des Popocatepetl zu rechnen ist. Die von den Behörden verhängte Sicherheitszone von 12 km um den Krater muss jedoch gemieden werden. Tagesaktuelle Hinweise finden sich auf der folgenden Homepage des mexikanischen Zivilschutzes: Externer Link, öffnet in neuem Fensterhttp://www.cenapred.gob.mx/. Diese setzt auch je nach aktueller Aktivität des Vulkans die aktuelle Warnstufe fest und teilt der Bevölkerung dementsprechende Verhaltenshinweise mit. Aschewolken aus den Eruptionen können den Flugverkehr im weiteren Umkreis des Berges zu Ausweich flügen zwingen. Dazu gibt es jeweils aktuelle amtliche Verlautbarungen der Flugaufsichtsbehörde.

 


09.07.2013   Türkei


Aktueller Hinweis

 

Die seit Ende Mai stattfindenden Demonstrationen halten vor allem in Istanbul an. Seit Beginn der Auseinandersetzungen zwischen Polizei und Demonstranten kommt es zu Gewalt und Festnahmen. Die Polizei setzt hierbei auch Tränengas und Wasserwerfer ein. Es wurden zahlreiche Personen verletzt, mehrere Menschen kamen im Zusammenhang mit den Protesten ums Leben.

 

Reisende werden weiter gebeten, sich von Demonstrationen und Menschenansammlungen fernzuhalten und Vorsicht walten zu lassen. Es wird zu besonders umsichtigem Verhalten aufgerufen. Rund um Demonstrationen kann es zu Verkehrsbehinderungen kommen. Die Medienberichterstattung sollte aufmerksam verfolgt werden.

 

Es wird weiterhin empfohlen, sich nicht in der Nähe der türkisch-syrischen Grenze und in grenznahen Ortschaften aufzuhalten und insbesondere türkisch-syrische Grenzanlagen zu meiden (siehe auch bisherige weitergehende Hinweise unter Reisen über Land.) 

 

Am 11. Februar explodierte eine Autobombe im Niemandsland am türkisch-syrischen Grenzübergang Cilvegözü bei Reyhanli (Provinz Hatay). Dabei wurden mehr als 10 Menschen getötet und mehr als 30 verletzt. Am 11. Mai wurden in der Stadt Reyhanli durch zwei Autobomben mindestens 50 Personen getötet und viele weitere verletzt.



08.07.2013   Ägypten


Aktuelle Hinweise / Teilreisewarnung

 

Von Reisen nach Ägypten, insbesondere in das Nildelta, auf den Sinai sowie in das ägyptisch-libysche Grenzgebiet, wird in der aktuellen Lage vor dem Hintergrund der sehr unbeständigen Sicherheitslage dringend abgeraten. Dies gilt auch für die Touristenzentren in Oberägypten (Luxor, Assuan, Nilkreuzfahrten). Es gilt nicht für Reisen in die Touristengebiete am Roten Meer auf der Festlandseite Ägyptens und auf dem Sinai im Küstenstreifen zwischen Sharm-El-Sheikh und Nuweiba. Der Transit über den Internationalen Flughafen Kairo ist möglich; der Flughafen funktioniert normal und ist gut gesichert.

 

Vor Reisen in den Nord-Sinai und das ägyptisch-israelische Grenzgebiet wird aktuell gewarnt.

 

Überlandfahrten zwischen den oben genannten Städten bzw. Landesteilen sind zu vermeiden – es sollte ausschließlich auf Flugverbindungen zurückgegriffen werden. Von nächtlichen Überlandfahrten wird generell dringend abgeraten.

 

Seit dem 30. Juni fanden im ganzen Land Großdemonstrationen statt. Am 3. Juli 2013 hat das Militär den ägyptischen Präsidenten Mursi abgesetzt und den Vorsitzenden des Obersten Verfassungsgerichts als Übergangspräsidenten eingesetzt. Am 5. Juli 2013 kam es u.a. in Kairo und Alexandria zu sehr gewalttätigen Ausschreitungen mit Toten und Verletzten. Am 7. Juli 2013 haben beide Seiten erneut Großdemonstrationen abgehalten. Die Lage bleibt auch weiterhin sehr unübersichtlich, eine weitere Eskalation der Gewalt ist nicht auszuschließen.

 

Es wird nachdrücklich empfohlen, im Kontext dieser Großdemonstrationen besondere Vorsicht walten zu lassen und den jeweiligen Einzugsbereich der Demonstrationen (für Kairo insbesondere die Innenstadt, das Gebiet um die Kairo Universität, Heliopolis und Nasr City) weiträumig zu meiden. In den Nachmittags- und Abendstunden sollten Fahrten in den größeren Städten soweit wie möglich vermieden werden. Reisenden in Ägypten wird allgemein dringend empfohlen, Menschenansammlungen und Demonstrationen (insbesondere im zeitlichen Umfeld zum Freitagsgebet) weiträumig zu meiden und die Medienberichterstattung sehr aufmerksam und regelmäßig zu verfolgen.

 

Vor dem Hintergrund der prekären wirtschaftlichen und sozialen Situation weiter Teile der Bevölkerung ist in den letzten Monaten ein genereller Anstieg der Allgemein-Kriminalität (Banküberfälle, Car-Jackings, Handtaschenraub; vereinzelt auch mit Waffengewalt) zu beobachten.



05.07.2013   Sambia


Aktuelle Hinweise

 

Gefahr von Unruhen bei politischen Veranstaltungen

 

In jüngster Zeit ist es anlässlich von Wahlkampfveranstaltungen im Rahmen parlamentarischer Nachwahlen wiederholt zu gewaltsamen Ausschreitungen gekommen. Ausländische Touristen sind davon bislang nicht in Mitleidenschaft gezogen worden. Gleichwohl sollten politische Kundgebungen und andere größere Menschenansammlungen weiträumig gemieden und die Lage vor Ort aufmerksam beobachtet werden. Ggf. kann es aufgrund politischer Veranstaltungen zu Beeinträchtigungen des Straßenverkehrs, z. B. durch Sperrungen kommen.



27.06.2013   Mosambik

 

Aktuelle Hinweise

 

Nach der Ankündigung des bewaffneten Arms der Oppositionspartei Renamo, die wichtigste Nord-Süd-Verbindung EN1 zwischen der Brücke über den Rio Save und der Stadt Inchope zu blockieren, kam es seit dem 21.06.2013 auf dem Streckenabschnitt zwischen der Save-Brücke und Muxúngué wiederholt zu bewaffneten Überfällen auf zivile Fahrzeuge (u. a. ein Reisebus), aber auch auf von mosambikanischen Streitkräften begleiteten Konvois, bei denen es bereits zu zwei Todesfällen kam. Fahrten auf diesem Streckenabschnitt sind nur im Konvoi mit Militärbegleitung möglich. Von Fahrten auf der EN1 sowie den Nebenstraßen von der Save-Brücke bis Caia, sowie rund um den Gorongosa-Nationalpark muss daher bis auf Weiteres abgeraten werden. Die Renamo hat Ausländer aufgefordert, den Gorongosa-Park zu verlassen. Deswegen wird dringend von Besuchen im Gorogongosa-Nationalpark abgeraten. Reisenden wird außerdem empfohlen, die Medien aufmerksam zu verfolgen.



27.06.2013   Kanada

 

Aktuelle Hinweise

 

Nach ungewöhnlich heftigen Regenfällen kam es in der Provinz Alberta zu Hochwasser und Überschwemmungen.

Teile der Innenstadt von Calgary mussten evakuiert werden. Inzwischen sinken die Pegelstände wieder und viele Bewohner können zurückkehren. In einigen Stadtvierteln ist jedoch die Stromversorgung weiterhin unterbrochen. Viele Brücken und Straßen sind noch unbefahrbar. Der von der Stadt ausgerufene Ausnahmezustand bleibt weiterhin in Kraft. Detaillierte Informationen über die aktuelle Situation in Calgary sind auf den Internetseiten der Stadt Calgary verfügbar:  Externer Link, öffnet in neuem Fensterhttp://www.calgarycitynews.com/

Einige der in der Innenstadt gelegenen Hotels sind von Wasserschäden und/oder Stromausfall betroffen. Reisende sollten vor ihrer Abreise bei ihrem Reiseveranstalter anfragen, ob ihr gebuchtes Hotel verfügbar ist oder sie auf andere Hotels ausweichen sollten.

 

Auch die Gemeinden Canmore und Banff (Banff National Park) sowie das gesamte Kananaskis Country sind durch die Überschwemmungen betroffen. Der Trans-Canada-Highway zwischen Canmore und Banff ist inzwischen wieder für den privaten Reiseverkehr behelfsweise geöffnet.

 

Die Regierung von Alberta veröffentlicht aktuelle Informationen, auch zu den diversen Straßensperrungen, unter Externer Link, öffnet in neuem Fensterhttp://alberta.ca/ExtremeRainfall.cfm 

 

Die jeweiligen Gemeinden veröffentlichen ebenfalls Informationen zur Situation vor Ort. Deren Netzseiten sind unter Externer Link, öffnet in neuem Fensterhttp://alberta.ca/rainfall-impacted-areas.cfm   aufgeführt.



26.06.2013   Togo

 

Aktueller Hinweis

 

Im Vorfeld der für 21.7.2013 geplanten Parlamentswahlen ist es bei Demonstrationen insbesondere im Zentrum von Lomé wiederholt zu gewaltsamen Auseinandersetzungen. gekommen. Bei geplanten Reisen nach Lomé sollte man die Entwicklung der Lage genau beobachten und erhöhte Wachsamkeit walten lassen. Es sollten insbesondere Menschenansammlungen gemieden werden.



25.06.2013   Nigeria

 

Dringende Sicherheitshinweise für die Region - Gefahr von Entführungen und Anschlägen

 

In den nordafrikanischen und den südlich an die Sahara grenzenden Ländern  besteht eine erhöhte Gefahr terroristischer Gewaltakte , gezielter Entführungen und krimineller Übergriffe; sowohl kriminelle Banden als auch Al-Qaida im Maghreb (AQM) suchen derzeit gezielt nach Ausländern zum Zwecke der Entführung; in Algerien, Niger, Mali und Mauretanien kam es auch in jüngster Zeit zu Entführungen. . Es ist, wie aktuelle Hinweise bestätigen, jederzeit mit weiteren Entführungen westlicher Staatsangehöriger zu rechnen. Gerade auch deutsche Staatsangehörige sind einer deutlich ansteigenden Anschlags- und Entführungsgefahr ausgesetzt. Das Auswärtige Amt rät von Reisen in entlegene, oder nicht hinreichend durch wirksame Polizei- oder Militärpräsenz gesicherte Gebiete der Sahara, ihrer Randbereiche und der Sahelzone eindringlich ab.

 

Deutlich erhöhte Anschlags- und Entführungsrisiken bestehen u. a. für Ziele, an denen regelmäßig westliche Staatsangehörige verkehren. In einigen Gebieten, insbesondere in der Sahel-Sahara-Region, sind Sport- und Kulturveranstaltungen wie Wüsten-Rallyes oder Musikfestivals mit erheblichen Anschlags- und Entführungsrisiken verbunden.

 

Die Sicherheitsrisiken für Reisende differieren von Land zu Land und sind regelmäßig selbst innerhalb eines Landes unterschiedlich zu bewerten. Das Auswärtige Amt rät daher dringend, immer auch die landesspezifischen Sicherheitshinweise zu beachten.



25.06.2013   Pakistan

 

Landesspezifische Sicherheitshinweise / Teilreisewarnung

 

Vor Reisen nach Khyber-Pakhtunkhwa (ehemals Nordwestgrenzprovinz, NWFP), in die Stammesgebiete an der Grenze zu Afghanistan (die sog. Federally Administered Tribal Areas, FATA)und nach Belutschistanwird gewarnt.

 

In der Nacht vom 22. auf den 23. Juni 2013 wurden in einem Basiscamp, das zum Nanga Parbat führt, zehn ausländische Bergsteiger sowie ein pakistanischer Begleiter durch Terroristen ermordet. Die pakistanische Regierung hat daraufhin die Evakuierung der sich am Nanga Parbat aufhaltenden ausländischen Bergsteiger eingeleitet. Zudem sind die Sicherheitsmaßnahmen der pakistanischen Regierung zum Schutz ausländischer Touristen in der Region um den Nanga Parbat und in anderen Teilen in Gilgit Baltistan deutlich verstärkt worden. Das Auswärtige Amt rät dazu, sich vor Reisen nach Gilgit-Baltistan bei den pakistanischen Reiseveranstaltern und Behörden umfassend über die aktuelle Sicherheitslage zu informieren.

 

Landesweit besteht eine Gefährdung durch politisch-religiös motivierte Gewalttaten. Westliche Reisende sollten vor und während der Reise nach Pakistan ortskundigen Rat zur Sicherheitslage in den ins Auge gefassten Reisezielen einholen. Außerdem sollte bei den pakistanischen Behörden oder Reisebüros nachgefragt werden, welche Gegenden für Touristen gesperrt sind. Grundsätzlich sollten Reisende sich von Einrichtungen von Armee und Sicherheitskräften, größeren Menschenansammlungen, politischen Demonstrationen, bekannten Treffpunkten westlicher Ausländer und - insbesondere freitags und an hohen moslemischen Feiertagen - von religiösen Stätten, Prozessionen und Feierlichkeiten fernhalten. Beim Besuch von Einrichtungen mit internationalem Publikumsverkehr wird zu besonderer Vorsicht geraten. Die Sicherheitsvorkehrungen in vielen Städten und öffentlichen Gebäuden sind seit 2008 deutlich verschärft worden, Reisende müssen daher mit regelmäßigen Kontrollen, gelegentlich auch mit kurzfristig anberaumten Reisebeschränkungen rechnen.

 

In Belutschistan und Khyber-Pakhtunkhwa (ehemals Nordwestgrenzprovinz), insbesondere in der Provinzhauptstadt Peshawar, besteht ein erhöhtes Entführungsrisiko. Anfang Juli 2011 wurde ein schweizer Ehepaar entführt, das mit einem Auto in Belutschistan unterwegs war. Das Ehepaar konnte erst am 17. März 2012 in die Schweiz zurückkehren. Ein Anfang Januar 2012 entführter britischer Mitarbeiter des Internationalen Roten Kreuzes in Quetta wurde am 29. April 2012 ermordet aufgefunden. Am 13. März 2013 wurden in Belutschistan zwei tschechische Touristinnen, die von Iran aus nach Pakistan auf dem Landweg eingereist waren, entführt. Auch in anderen Landesteilen ist es zu Entführungen von Ausländern gekommen: am 13. August 2011 wurde ein US-Bürger in Lahore, am 19. Januar 2012 ein deutscher und ein italienischer Staatsangehöriger in Multan (Südpunjab) verschleppt.



25.06.2013   Kolumbien

 

Aktuelle Hinweise

 

Am 20. Juni 2013 wurde im Norden Bogotás ein amerikanischer Staatsangehöriger bei einem Raubüberfall in einem Taxi tödlich verletzt. Raubüberfälle oder Kurzzeitentführungen von Taxiinsassen mit dem Ziel Abhebungen an Geldautomaten zu erzwingen, sog. „Paseos Millonarios“, ereignen sich besonders häufig in den Großstädten und in den Abendstunden. Die Benutzung und das Anhalten von Taxis an der Straße, deren Fahrt durch keine Taxizentrale registriert wird, erhöht das persönliche Risiko bei diesen Delikten.

 

Im Departement Norte de Santander (Region Catatumbo), im Süden des Departments Bolivar und kürzlich im Departement Guajira  wurden im letzten halben Jahr ausländische Staatsangehörige entführt. Zwei deutsche Entführte wurden Anfang März 2013 freigelassen. Zwei spanische Staatsangehörige wurden im Juni 2013 freigelassen. Ein kanadischer Staatsangehöriger befindet sich noch in der Gewalt der Gueriallagruppe ELN. Insbesondere in der Grenzregion zu Venezuela ist daher auch weiterhin von einem hohen Entführungsrisiko auch für ausländische Staatsangehörige auszugehen.



24.06.2013   Singapur

 

Aktuelle Hinweise

 

Singapur ist immer wieder vom sogenannten Haze betroffen. Die aktuelle Lage und Messwerte (PSI) sind auf der Website der singapurischen Umweltbehörde (Externer Link, öffnet in neuem Fensterhttp://www.nea.gov.sg/psi/ ) abrufbar.

 

Nach gefährlich hohen Luftverschmutzungswerten im Zeitraum 18. - 21. Juni 2013 ist die Belastung mittlerweile auf moderate Werte zurückgegangen. Gleichwohl wird dazu geraten, die aktuellen Hinweise der singapurischen National Environment Agency (Externer Link, öffnet in neuem Fensterwww.nea.gov.sg) zu beachten, da bis auf weiteres eine erneute Verschlimmerung der Situation nicht ausgeschlossen werden kann.

 

Beim Haze handelt es sich um periodisch auftretende, Smog-ähnliche Luftverunreinigungen, die durch Brandrodung und Schwelbrände in Malaysia und Indonesien verursacht werden. Je nach Wetterlage können die Schadstoffwerte, die von singapurischen Medien veröffentlicht werden, täglich schwanken. Es wird daher empfohlen, sich regelmäßig über die aktuelle Belastung zu informieren. Soweit stark erhöhte Schadstoffkonzentrationen vorliegen, können Reizungen der Augen und der Atemwegsorgane auftreten. Insbesondere Herz- und/oder Lungenkranke sowie alte Menschen und Kleinkinder sind stärker gefährdet, aber auch gesunde Erwachsene sollten dann eine körperliche Betätigung im Freien vermeiden und weitere Vorsichtsmaßnahmen treffen. Menschen mit den genannten oder anderen  gesundheitlichen Problemen (Asthmatiker, Allergiker, u. a.) sollten vor Reisen nach Singapur einen Arzt konsultieren.




24.06.2013   Ruanda

 

Landesspezifische Sicherheitshinweise

 

Von Reisen in das unmittelbare Grenzgebiet zur Demokratischen Republik Kongo wird aufgrund der jüngsten Entwicklung im Ostkongo abgeraten. Bitte beachten Sie die Reisewarnung für die Demokratische Republik Kongo!

 

Angesichts dieser krisenhaften Entwicklung in der benachbarten Demokratischen Republik Kongo (Kampfhandlungen zwischen der regulären kongolesischen Armee und verschiedenen Milizen) sind, wie auch schon in der Vergangenheit geschehen, kurzfristig vorübergehende Schließungen der Grenze zur DR Kongo, aber auch zu Burundi, möglich.

 

In unregelmäßigen Abständen kommt es immer wieder zu Handgranatenanschlägen in Ruanda - nicht nur im Großraum Kigali -, die auch Menschenleben kosten. Die Hintergründe der Handgranatenanschläge sind nach wie vor nicht vollständig geklärt. Es wird erhöhte Vorsicht im öffentlichen Raum und bei Menschenansammlungen (Bushaltestellen, Märkte, Großveranstaltungen, Stadien) empfohlen. Dies gilt insbesondere nach Einbruch der Dunkelheit

 

Reisen innerhalb Ruandas sind grundsätzlich unbedenklich.

 

Vor der Weiterreise nach Burundi wird empfohlen, sich über die dortige Sicherheitslage zu informieren. Bitte beachten Sie hier die Reise- und Sicherheitshinweise der deutschen Botschaft in Bujumbura.

Bei Weiterreise nach Uganda und Tansania sind in letzter Zeit keine Probleme bekannt geworden. Bitte beachten Sie die jeweiligen aktuellen Reise- und Sicherheitshinweise für diese Länder.




20.06.2013   Thailand

 

Landesspezifische Sicherheitshinweise

 

Von Reisen in und durch die unter Notstandsrecht stehenden Provinzen im Süden Thailands an der Grenze zu Malaysia (Narathiwat, Yala und Pattani sowie Teile von Songkhla) wird dringend abgeraten. Es besteht die anhaltende Gefahr terroristischer Anschläge, auch auf von Ausländern frequentierte Ziele, so z. B. zuletzt auf ein Hotel in Hat Yai Ende März 2012.

 

Von Reisen in die Grenzregion zu Kambodscha, insbesondere nach Preah Vihear und zu den anderen in diesem Bereich befindlichen Tempelanlagen, wird dringend abgeraten. Der Streit zwischen Thailand und Kambodscha um das den Tempel umgebende Gebiet ist weiterhin nicht beigelegt. Der gesamte Bereich ist weiterhin militärisches Sperrgebiet. Die Lage könnte sich im zeitlichen Zusammenhang mit der für Oktober/November 2013 zu erwartenden Entscheidung des Internationalen Gerichtshofs erneut verschärfen.

 

Zur Situation auf kambodschanischer Seite beachten Sie bitte die Reise- und Sicherheitshinweise für Kambodscha unter Externer Link, öffnet in neuem Fensterhttp://www.auswaertiges-amt.de/



20.06.2013   Mosambik

 

Aktueller Hinweis

 

Der bewaffnete Arm der Oppositionspartei Renamo hat am 19.06.2013 in einer Pressekonferenz angekündigt, als Reaktion auf verstärkte Militärpräsenz in der Provinz Sofala, die wichtigste Nord-Süd-Verbindung EN1 zwischen der Brücke über den Rio Save und der Stadt Inchope zu blockieren. Reisenden wird daher empfohlen, die Medien aufmerksam zu verfolgen und bei Fahrten auf dieser Strecke und rund um den Gorongosa-Nationalpark besondere Vorsicht walten zu lassen.



19.06.2013   Mali

 

Dringende Sicherheitshinweise für die Region - Gefahr von Entführungen und Anschlägen

 

In den nordafrikanischen und den südlich an die Sahara grenzenden Ländern besteht eine erhöhte Gefahr terroristischer Gewaltakte, gezielter Entführungen und krimineller Übergriffe; sowohl kriminelle Banden als auch Al-Qaida im Maghreb (AQM) suchen derzeit gezielt nach Ausländern zum Zwecke der Entführung. In Algerien, Niger, Mali und Mauretanien kam es auch in jüngster Zeit zu Entführungen. Es ist, wie aktuelle Hinweise bestätigen, jederzeit mit weiteren Entführungen westlicher Staatsangehöriger zu rechnen. Gerade auch deutsche Staatsangehörige sind einer deutlich ansteigenden Anschlags- und Entführungsgefahr ausgesetzt. Das Auswärtige Amt rät von Reisen in entlegene oder nicht hinreichend durch wirksame Polizei- oder Militärpräsenz gesicherte Gebiete der Sahara, ihrer Randbereiche und der Sahelzone eindringlich ab.

 

Deutlich erhöhte Anschlags- und Entführungsrisiken bestehen u.a. für Ziele, an denen regelmäßig westliche Staatsangehörige verkehren. In einigen Gebieten, insbesondere in der Sahel-Sahara-Region, sind Sport- und Kulturveranstaltungen wie Wüsten-Rallyes oder Musikfestivals mit erheblichen Anschlags- und Entführungsrisiken verbunden.

 

Die Sicherheitsrisiken für Reisende differieren von Land zu Land und sind regelmäßig selbst innerhalb eines Landes unterschiedlich zu bewerten. Das Auswärtige Amt rät daher dringend, immer auch die landesspezifischen Sicherheitshinweise zu beachten.




18.06.2013   Bulgarien

 

Aktueller Hinweis

 

In Sofia und in einigen größeren Städten Bulgariens wie z.B. Plovdiv und Varna finden zur Zeit größere Demonstrationen statt. Sie hängen mit  den aktuellen innenpolitischen Entwicklungen im Lande zusammen. Obwohl die Kundgebungen größtenteils friedlich verlaufen, wird Reisenden empfohlen, in den Abendstunden die Plätze zu meiden, auf denen Demonstrationen stattfinden.

 

Bulgarien liegt auf der wichtigsten Transitroute für den Straßenverkehr von Deutschland über Serbien oder Rumänien in die Türkei. In den Sommermonaten entstehen durch den Urlaubsverkehr - insbesondere an Wochenenden - an den Grenzübergängen häufig Verkehrsstaus mit mehrstündigen Wartezeiten. Es wird deshalb empfohlen, die Hauptreisezeiten an Wochenenden zu meiden und auf Wochentage auszuweichen.

 

Am Grenzübergang Kapitan Andreevo finden seit einiger Zeit Umbauarbeiten statt, so dass es hier bei erhöhtem Reiseverkehr zur Staubildung kommen kann. Es wird empfohlen, ggf. auf andere Grenzübergänge auszuweichen.

 

Es ist zu beachten, dass die Grenzen von Bulgarien zu Serbien und zur Türkei EU-Außengrenzen sind und bei Grenzübertritt in beiden Richtungen mit Ausweis- und Zollkontrollen zu rechnen ist.

 

Das bulgarische Innenministerium hat auf seiner Website unter Externer Link, öffnet in neuem Fensterhttp://www.mvr.bg/en/Guide/traveling.htm eine Broschüre mit Informationen für Reisende in englischer Sprache veröffentlicht. Dort finden Sie auch Informationen speziell für Autoreisende. Bitte beachten Sie ebenso die unten stehenden Hinweise zum Straßenverkehr, zur Vignettenpflicht und zu Polizeikontrollen.




18.06.2013   Türkei

 

Aktueller Hinweis

 

Die seit Ende Mai stattfindenden Demonstrationen in Istanbul, Ankara, Izmir und anderen Städten der Türkei halten an. Seit Beginn der Auseinandersetzungen zwischen Polizei und Demonstranten kommt es zu Gewalt und Festnahmen. Die Polizei setzt hierbei auch Tränengas und Wasserwerfer ein. Es wurden zahlreiche Personen verletzt, mehrere Menschen kamen im Zusammenhang mit den Protesten ums Leben.

 

Reisende werden weiter gebeten, sich von Demonstrationen und Menschenansammlungen fernzuhalten und Vorsicht walten zu lassen. Es wird zu besonders umsichtigem Verhalten aufgerufen. Rund um Demonstrationen kann es zu Verkehrsbehinderungen kommen. Die Medienberichterstattung sollte aufmerksam verfolgt werden.

 

Es wird weiterhin empfohlen, sich nicht in der Nähe der türkisch-syrischen Grenze und in grenznahen Ortschaften aufzuhalten und insbesondere türkisch-syrische Grenzanlagen zu meiden (siehe auch bisherige weitergehende Hinweise unter Reisen über Land.) 

 

Am 11. Februar explodierte eine Autobombe im Niemandsland am türkisch-syrischen Grenzübergang Cilvegözü bei Reyhanli (Provinz Hatay). Dabei wurden mehr als 10 Menschen getötet und mehr als 30 verletzt. Am 11. Mai wurden in der Stadt Reyhanli durch zwei Autobomben mindestens 50 Personen getötet und viele weitere verletzt.




18.06.2013   Ägypten

 

Aktuelle Hinweise

 

Reisen nach Ägypten sollten bis auf weiteres auf den Großraum Kairo, Alexandria, die Urlaubsgebiete am Roten Meer, die Touristenzentren in Oberägypten (insbes. Luxor, Assuan, Nilkreuzfahrten) und auf geführte Touren in der Weißen und Schwarzen Wüste beschränkt werden. Von Reisen in die übrigen Landesteile wird aufgrund der nach wie vor unübersichtlichen und unsteten Sicherheitslage weiterhin abgeraten, dies gilt insbesondere für den Sinai (mit Ausnahme der Touristenorte am Roten Meer im Küstenstreifen zwischen Sharm-El-Sheikh und Nuweiba) sowie das ägyptisch-libysche Grenzgebiet. Von Reisen in den Nord-Sinai und das ägyptisch-israelische Grenzgebiet wird dringend abgeraten. Überlandfahrten zwischen den oben genannten Städten bzw. Landesteilen sollten vermieden werden – es sollte wo möglich auf Flugverbindungen zurückgegriffen werden. Von nächtlichen Überlandfahrten wird generell abgeraten.

 

Für den 30. Juni ist eine Großdemonstration der Opposition und ein Marsch zum Präsidentenpalast im Kairoer Stadtteil Heliopolis angekündigt. Bereits für den 21. Juni ist eine Demonstration der islamistischen Parteien und Bewegungen zur Unterstützung Präsident Mursis vorgesehen. Es wird nachdrücklich empfohlen im Vorfeld, während und nach diesen angekündigten Großdemonstrationen besondere Vorsicht walten zu lassen und den Einzugsbereich der Demonstrationen in der Innenstadt und in Heliopolis zu meiden.

 

Reisenden in Ägypten wird allgemein dringend empfohlen, Menschenansammlungen und Demonstrationen (insbesondere im zeitlichen Umfeld zum Freitagsgebet) weiträumig zu meiden und die Medienberichterstattung sehr aufmerksam und regelmäßig zu verfolgen.

 

Vor dem Hintergrund der prekären wirtschaftlichen und sozialen Situation weiter Teile der Bevölkerung ist in den letzten Monaten ein genereller Anstieg der Allgemein-Kriminalität (Banküberfälle, Car-Jackings, Handtaschenraub; vereinzelt auch mit Waffengewalt) zu beobachten.



17.06.2013   Brasilien

 

Aktuelle Hinweise

 

In Brasilien, insbesondere in den Städten Brasilia, São Paulo, Rio de Janeiro, Goiânia und Natal ist es in den vergangen Tagen zu Demonstrationen gekommen, die zum Teil auch gewaltsam waren. Reisenden wird geraten, die Medienberichterstattung aufmerksam zu verfolgen.



17.06.2013   USA

 

Aktuelle Hinweise

 

Im Zusammenhang mit den Haushaltskonsolidierungsmaßnahmen in den USA und den damit verbundenen Personaleinsparungen bei den für die Einreise, den Zoll und die Luftverkehrssicherheit zuständigen Behörden kam es in letzter Zeit vermehrt zu deutlich längeren Wartezeiten an den Flughäfen bei der Ein- und Ausreise.



13.06.2013   Kuba

 

Aktuelle Hinweise

 

Seit Sommer 2012 ist in einigen Provinzen des Landes ein Anstieg von Magen-Darminfektionen verzeichnet worden. Insbesondere wurden zunächst aus der Region Granma Choleraerkrankungen offiziell bestätigt. In anderen Regionen inklusive der Hauptstadt Havanna sind inzwischen ebenfalls eine Vielzahl von Fällen dokumentiert.

 

Die Ansteckungsgefahr bleibt für Reisende in Kuba bezüglich Cholera ohne engen Kontakt zu Erkrankten, beispielsweise in Krankenhäusern in der Region, weiterhin gering.

 

Neben Standard-Hygienemaßnahmen (s. Medizinische Hinweise) kann je nach Reisestil und möglicher Exposition gegenüber dem Krankheitserreger nach individueller tropen-/ reisemedizinischer Beratung eine Impfung sinnvoll sein. Weitere Informationen zu Darminfektionen, Cholera und Impfungen finden Sie im Abschnitt „Medizinische Hinweise“ auf dieser Seite sowie in einem Merkblatt des Auswärtigen Amts (Externer Link, öffnet in neuem Fensterhttp://www.auswaertiges-amt.de/)



13.06.2013   Tschechische Republik

 

Aktuelle Hinweise

 

Die Lage in den Hochwassergebieten in der Tschechischen Republik entspannt sich. Vereinzelt kann es aber noch zu Verkehrsbehinderungen kommen.

Unter der Nummer +420 261 104 123 kann von Deutschland aus das Auskunftstelefon des tschechischen Verkehrsklubs UAMK kontaktiert werden. In der Regel können Auskünfte dort auch in deutscher und/oder englischer Sprache gegeben werden (innerhalb Tschechiens vom tschechischen Telefonnetz aus Kurzwahl 1234).




10.06.2013   Kuba

 

Aktuelle Hinweise

 

Aufgrund starker anhaltender Regenfälle Ende Mai/Anfang Juni 2013 ist es in der westlichen Provinz Pinar del Río zu Überschwemmungen gekommen. Zahlreiche Orte sind von der Außenwelt abgeschnitten, darunter die Gemeinden Mantua und Guane vollständig. Tausende Menschen  mussten evakuiert werden. Mit erheblichen Einschränkungen der  Infrastruktur ist dort zu rechnen.

 

Seit Sommer 2012 ist in einigen Provinzen des Landes ein Anstieg von Magen-Darminfektionen verzeichnet worden. Insbesondere wurden zunächst aus der Region Granma Choleraerkrankungen offiziell bestätigt. In anderen Regionen inklusive der Hauptstadt Havanna sind inzwischen ebenfalls eine Vielzahl von Fällen dokumentiert.

 

Die Ansteckungsgefahr bleibt für Reisende in Kuba bezüglich Cholera ohne engen Kontakt zu Erkrankten, beispielsweise in Krankenhäusern in der Region, weiterhin gering.

 

Neben Standard-Hygienemaßnahmen (s. Medizinische Hinweise) kann je nach Reisestil und möglicher Exposition gegenüber dem Krankheitserreger nach individueller tropen-/ reisemedizinischer Beratung eine Impfung sinnvoll sein. Weitere Informationen zu Darminfektionen, Cholera und Impfungen finden Sie im Abschnitt „Medizinische Hinweise“ auf dieser Seite sowie in einem Merkblatt des Auswärtigen Amts (Externer Link, öffnet in neuem Fensterhttp://www.auswaertiges-amt.de/)



10.06.2013   Portugal

 

Aktuelle Hinweise

 

Die portugiesischen Gewerkschaften haben für den 27. Juni 2013 zum Generalstreik aufgerufen. Mit Verkehrsbeeinträchtigungen muss an diesem Tag gerechnet werden.



07.06.2013   Tschechische Republik

 

Aktuelle Hinweise

 

Aufgrund des Hochwassers in den Flüssen kommt es in Nordböhmen weiter zu starken Verkehrsbehinderungen. Bitte beachten Sie entsprechende Hinweise.

Unter der Nummer +420 261 104 123 kann von Deutschland aus das Auskunftstelefon des tschechischen Verkehrsklubs UAMK kontaktiert werden. In der Regel können Auskünfte dort auch in deutscher und/oder englischer Sprache gegeben werden (innerhalb Tschechiens vom tschechischenTelefonnetz aus Kurzwahl 1234).



07.06.2013   Senegal

 

Dringende Sicherheitshinweise für die Region - Gefahr von Entführungen und Anschlägen

 

In den nordafrikanischen und den südlich an die Sahara grenzenden Ländern besteht eine erhöhte Gefahr terroristischer Gewaltakte, gezielter Entführungen und krimineller Übergriffe; sowohl kriminelle Banden als auch Al-Qaida im Maghreb (AQM) suchen derzeit gezielt nach Ausländern zum Zwecke der Entführung. In Algerien, Niger, Mali und Mauretanien kam es auch in jüngster Zeit zu Entführungen. Es ist, wie aktuelle Hinweise bestätigen, jederzeit mit weiteren Entführungen westlicher Staatsangehöriger zu rechnen. Gerade auch deutsche Staatsangehörige sind einer deutlich ansteigenden Anschlags- und Entführungsgefahr ausgesetzt. Das Auswärtige Amt rät von Reisen in entlegene oder nicht hinreichend durch wirksame Polizei- oder Militärpräsenz gesicherte Gebiete der Sahara, ihrer Randbereiche und der Sahelzone eindringlich ab.

 

Deutlich erhöhte Anschlags- und Entführungsrisiken bestehen u.a. für Ziele, an denen regelmäßig westliche Staatsangehörige verkehren. In einigen Gebieten, insbesondere in der Sahel-Sahara-Region, sind Sport- und Kulturveranstaltungen wie Wüsten-Rallyes oder Musikfestivals mit erheblichen Anschlags- und Entführungsrisiken verbunden.

 

Die Sicherheitsrisiken für Reisende differieren von Land zu Land und sind regelmäßig selbst innerhalb eines Landes unterschiedlich zu bewerten. Das Auswärtige Amt rät daher dringend, immer auch die landesspezifischen Sicherheitshinweise zu beachten.



07.06.2013   Tansania

 

Aktuelle Hinweise

 

Am 22. Mai 2013 ist es in der südtansanischen Stadt Mtwara zu gewaltsamen Demonstrationen gekommen. Deutsche Staatsangehörige in Mtwara sollten deshalb besondere Vorsicht walten lassen und sich von Menschenansammlungen und Demonstrationen fernhalten.

 

Reisenden wird, auch bei nur vorübergehendem Aufenthalt in Tansania, geraten, sich im elektronischen Meldesystem des Auswärtigen Amtes unter Externer Link, öffnet in neuem Fensterhttp://service.diplo.de/registrierungav anzumelden, über welches im Bedarfsfalle Sicherheitshinweise versandt werden.



07.06.2013   Guinea-Bissau

 

Landesspezifische Sicherheitshinweise

 

Im April 2012 kam es in Bissau zu einem Staatsstreich durch das Militär, bei dem die verfassungsmäßige Regierung abgesetzt wurde. Es kam zum Einsatz von Schusswaffen und Granaten. Im Mai 2012 wurde unter Vermittlung der ECOWAS eine zivile Übergangsregierung eingesetzt. Die politische Lage hat sich zwar mittlerweile entspannt, bleibt aber schwer vorhersehbar. Gewaltsame Vorfälle sind weiterhin nicht auszuschließen.

 

Bis auf Weiteres wird daher von nicht notwendigen Reisen nach Guinea-Bissau abgeraten.

 

Deutschen in Guinea-Bissau wird empfohlen telefonischen Kontakt mit dem Verbindungsbüro der deutschen Botschaft zu halten und sich über die aktuelle Sicherheitslage regelmäßig zu informieren.



07.06.2013   Malaysia

 

Landesspezifische Sicherheitshinweise

 

In Folge des Eindringens von philippinischen Rebellen in die östlichen Bezirke des auf Borneo gelegenen Bundesstaats Sabah hat die malaysische Regierung in dem Gebiet eine Sicherheitszone ("Eastern Sabah Safety Zone (ESSZONE)") eingerichtet. Diese umfasst die Ortschaften Sandakan, Lahad Datu, Tawau, Kunak und Semporna sowie die vor der Küste gelegenen Inseln einschließlich der Insel Sipadan. In der Sicherheitszone ist mit einem erhöhten Aufkommen von Polizei und Militär zu rechnen. Anweisungen der Sicherheitskräfte sollte Folge geleistet werden.

 

Malaysia ist ein multiethnisches und multireligiöses Land mit starker islamischer Prägung. Hierauf sollten Sie Rücksicht nehmen und örtliche Gepflogenheiten (z.B. auch Kleidung, Verhalten) respektieren.



06.06.2013   Dominikanische Republik

 

Aktuelle Hinweise

 

In den letzten Monaten ist es vermehrt zu bewaffneten Überfällen auf Touristen und Residenten gekommen. Die Übergriffe sind symptomatisch für einen spürbaren Anstieg der Gewaltkriminalität in der schnell wachsenden Millionenmetropole Santo Domingo (ca. 3,5 Mio Einwohner). Angriffsziele sind sowohl Fußgänger als auch Autofahrer (z.B. im Stau oder vor einer roten Ampel stehend). Die Überfälle ereignen sich selbst in der Hauptverkehrszeit unter anderem an belebten Hauptverkehrsstraßen. Touristen und Residenten wird deshalb dringend dazu geraten, Wertgegenstände zu Hause zu lassen, Reisepässe und große Mengen Bargeld im Hotelsafe zu hinterlegen und dunkle Straßen sowie unsichere Wohngegenden zu meiden. Grundsätzlich ist es notwendig, jederzeit aufmerksam das Geschehen auf der Straße zu verfolgen und Geldbeutel sicher zu verstauen. Lassen Sie Fenster und Türen desAutos während der gesamten Fahrt geschlossen bzw. verriegelt und verstecken S ie Wertgegenstände so, dass sie von aussen nicht sichtbar sind. Kaufen Sie nicht bei Strassenverkäufern aus dem Auto heraus.

 

Als Folge der andauernden Cholera-Epidemie im Nachbarland Haiti hat sich der Krankheitserreger auch in der Dominikanischen Republik ausgebreitet. Die Ansteckungsgefahr für Reisende in der Dominikanischen Republik ist ohne engen Kontakt zu Erkrankten, beispielsweise in Krankenhäusern, sehr gering.

Cholera wird typischerweise über ungenügend aufbereitetes Trinkwasser oder rohe Lebensmittel übertragen. Daher sind hier die üblichen Empfehlungen zur Vermeidung von Magen-Darminfektionen besonders zu beachten.

 

Weitere Informationen hierzu sowie zu Cholera und Dengue-Fieber im Allgemeinen finden Sie im Abschnitt „Medizinische Hinweise“ sowie in einem Merkblatt des Auswärtigen Amts (Externer Link http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/01-Laender/Gesundheitsdienst/MerkblaetterListe_node.html).



06.06.2013   Irak

 

Reisewarnung

 

Auch wenn sich die Sicherheitslage in den vergangenen Jahren grundsätzlich entspannt hat, sind seit Anfang 2013 Anzeichen für eine erneute Verschärfung der Lage insbesondere im Zentral irak erkennbar. Der Aufenthalt bleibt daher zumindest in einigen Teilen des Landes gefährlich. Jeder längerfristige Aufenthalt ist mit zusätzlichen Risiken behaftet; deutschen Staatsangehörigen wird daher geraten, sich nicht auf Dauer im Irak aufzuhalten.

 

Es wird empfohlen, sich bei Reisen in den Irak möglichst schon vor Abreise mit dem Auswärtigen Amt bzw. unmittelbar mit der Deutschen Botschaft Bagdad in Verbindung zu setzen und sich mit den geplanten Reisedaten in die Deutschenliste (Externer Link, öffnet in neuem Fensterhttp://service.diplo.de/registrierungav) einzutragen.

 

Nichttouristische Aufenthalte können in Betracht gezogen werden, wenn bereits bei der Planung die zum Reisezeitpunkt vorherrschende Sicherheitslage in den zu bereisenden Regionen beachtet und die Reise auf der Basis eines tragfähigen professionellen Sicherheitskonzepts durchgeführt wird.

 

Vor touristischen Reisen nach Irak wird gewarnt. Sie sind aufgrund der prekären Sicherheitslage und den damit verbundenen Einschränkungen für die freie Bewegung von Touristen derzeit nicht möglich.

 

In der Region Kurdistan-Irak gilt die Reisewarnung aufgrund der vergleichsweise guten Sicherheitslage nur eingeschränkt. Aufenthalte können hier nach Prüfung der aktuellen örtlichen Gegebenheiten in Betracht gezogen werden.

 

Jede Reise nach Irak erfolgt auf eigene Verantwortung. Die deutschen Auslandsvertretungen können derzeit nur in äußerst begrenztem Rahmen konsularische Hilfe leisten. Auch die staatlichen Sicherheitsorgane können im Einzelfall keinen ausreichenden Schutz garantieren oder Hilfe leisten.

 

Ein erhöhtes Sicherheitsrisiko besteht insbesondere in bestimmten Bezirken der Hauptstadt Bagdad und den nördlich angrenzenden Provinzen, insbesondere in den Städten Kirkuk (Provinz Tamim) und Mossul (Provinz Nineveh) sowie deren Umgebung. Dort ist weiterhin mit schweren Anschlägen insbesondere auf Ministerien, Hotels und öffentliche und religiöse Einrichtungen zu rechnen. Das Risiko von Entführungen besteht dort weiterhin, wobei Ausländer und die sie begleitenden Personen in besonderem Maße gefährdet sind.

 

Wer in diese Gebiete zu reisen beabsichtigt, sollte daher unbedingt professionelle Schutzmaßnahmen ergreifen und seinen Aufenthalt auf als gesichert geltende Bereiche beschränken. Gegenwärtig zählt neben dem Flughafen selbst nur die sogenannte "Internationale Zone" im Stadtzentrum dazu. Elemente eines professionellen Sicherheitskonzepts sind insbesondere die Verwendung sondergeschützter Fahrzeuge, der Einsatz einer angemessenen Anzahl von Sicherheitskräften sowie die fachliche Beratung durch Sicherheitspersonal nach Voraufklärung und Planung der Fahrtrouten.

 

In der Region Kurdistan-Irak mit der Verwaltungshauptstadt Erbil und den beiden großen Städten Sulaymaniya und Dohuk ist die Sicherheitslage vergleichsweise gut. Die Reisewarnung gilt hier nur eingeschränkt. Aufenthalte in der Region Kurdistan-Irak können nach Prüfung der aktuellen örtlichen Gegebenheiten auch auf Dauer und ohne Hinzuziehung eines professionellen Sicherheitskonzepts in Betracht gezogen werden. Neben dem Generalkonsulat sind hier die Deutsche Schule Erbil, das Verbindungsbüro Erbil des Goethe-Instituts, das Informationszentrum des DAAD und das Deutsche Wirtschaftsbüro auch mit aus Deutschland entsandtem Personal tätig.

 

Die Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Bagdad ist grundsätzlich nur nach Terminvereinbarung für den Publikumsverkehr geöffnet. Die Botschaft befindet sich nicht in der Internationalen Zone. Aufgrund der Sicherheitslage und der eingeschränkten Bewegungs- und Kommunikationsmöglichkeiten ist es deshalb schwierig und gegebenenfalls unmöglich, konsularische Hilfe zu leisten.

 

Auch das Generalkonsulat der Bundesrepublik Deutschland in Erbil kann nur sehr eingeschränkt konsularische Hilfe leisten. Termine werden ebenfalls nur nach Vereinbarung wahrgenommen.

 

Die Botschaften der Bundesrepublik Deutschland in den Nachbarstaaten Iraks können Deutschen, die in Irak in eine Notlage geraten, erst ab dem jeweiligen Grenzübergang konsularische Hilfe leisten.



04.06.2013   Ghana

 

Landesspezifische Sicherheitshinweise

 

In der Provinz Northern Region wird die Sicherheitslage durch gelegentliche gewalttätige Auseinandersetzungen zwischen lokalen Bevölkerungsgruppen beeinträchtigt. Dadurch ist es auch zu einer Verschlechterung der örtlichen Versorgungslage durch Schließung von Geschäften gekommen. Insgesamt hat sich die Lage in den vergangenen Monaten gebessert, jedoch ist eine baldige Lösung dieser Konflikte nicht zu erwarten. Vor Reisen in diese Regionen sollten daher aktuelle Informationen zur Lage eingeholt werden. In Gushiegu (Gushiegu Municipality/Vorort von Tamale) besteht eine Ausgangssperre von Mitternacht bis 4 Uhr morgens.

 

Bei Reisen in die Grenzregionen und in die Nachbarländer wird dringend empfohlen, die dort geltenden Sicherheitshinweise sorgfältig zu studieren.



04.06.2013   Ungarn

 

Aktuelle Hinweise

 

Bitte beachten Sie die aktuelle Lage in den Hochwassergebieten in Ungarn. Für Teile des Landes wurde der Notstand ausgerufen.



04.06.2013   Äquatorialguinea

 

Landesspezifische Sicherheitshinweise

 

Die Kriminalitätsrate ist im regionalen Vergleich niedrig. Gleichwohl ist vor allem in den Städten Malabo und Bata Vorsicht geboten, insbesondere bei der Nutzung von Taxen, die in der Regel mehrere Personen befördern. Hier kommt es häufiger zu Zwischenfällen. Auch nehmen Einbrüche in Wohnungen bzw. Häuser zu.

 

Schwere Verkehrsunfälle ereignen sich meist aufgrund alkoholisierten Fahrens. Die Verursacher sind häufig recht verkehrsuntaugliche Taxis. Von Autofahrten Samstag abends und Sonntag nachmittags und abends ist abzuraten. Sollten Sie selbst mit einem (gemieteten) Fahrzeug -wobei Autos erfahrungsgemäß nur mit Fahrer angemietet werden können- in einen Unfall mit schwerem Personenschaden oder Todesfolge verwickelt werden, müssen Sie mit längerer Untersuchungshaft und einem Strafprozess rechnen. In einem solchen Fall sollten Sie unbedingt versuchen, umgehend mit der deutschen Botschaft in Malabo Kontakt herzustellen: + 240 222 60 70 20 oder + 240 222 79 53 00.

 

Wegen wiederholter Putschversuche (zuletzt Angriff auf den Präsidentenpalast am 17. Februar 2009) und Piraterie kontrollieren die Behörden Ausländer besonders genau auf ordnungsgemäße Papiere (Visum, gültiger Pass, etc.) und gehen streng gegen tatsächliche und vermutete Unregelmäßigkeiten vor. An den häufigen Check-Points muss mit willkürlichen Kontrollen und Versuchen, Geld zu fordern, gerechnet werden.



03.06.2013   Jordanien

 

Aktuelle Hinweise

 

Aufgrund wiederholter Grenzzwischenfälle an der syrisch-jordanischen Grenze wird von einer Reise in das syrisch-jordanische Grenzgebiet (insbesondere in den Bereich Ramtha/Al-Jabir/Mafrak) dringend abgeraten.

 

In den vergangenen Wochen ist eine deutliche Zunahmen bei sogenannter „Campus Violence“ an verschiedenen Universitäten des Landes zu verzeichnen. Hierbei handelt es sich um gewalttätige Auseinandersetzungen zwischen teilweise größeren Gruppen von Studierenden unterschiedlicher Stammeszugehörigkeit. Ursache hierfür sind in der Mehrzahl der Fälle Streitigkeiten zwischen Studenten, die in der Folge zwischen den Mitgliedern der Familien/Stämme auf dem Universitätsgelände, manchmal aber auch außerhalb, ausgetragen werden. Da diese Auseinandersetzungen spontan aufflammen, lassen sich keine Vorhersagen hierzu machen. Es wird grundsätzlich geraten, Menschenansammlungen zu meiden, diese nicht zu fotografieren und die laufende Medienberichterstattung zu verfolgen.

 

Im Gefolge gewalttätiger Auseinandersetzungen an der Al-Hussein Bin Talal University in Ma’an Mitte Mai haben sich die Proteste rivalisierender Stämme/Familien auf die Stadt Ma’an und deren Umgebung ausgeweitet. Der Tod zweier Bewohner Ma’ans in einer Schießerei in der Nähe von Aqaba hat die Situation zusätzlich angespannt. In diesem Zusammenhang ist es zu gelegentlichen Straßensperrungen im Stadtgebiet aber auch außerhalb – u.a. auch des Desert Highways nach Aqaba – durch Bewohner Ma’ans gekommen. Vor allem nachts kommt es in Ma’an zu Protesten und Unruhen. Für die Woche 02. – 07.06.2013 soll es in Ma’an einen Aufruf zu zivilem Ungehorsam (Schließung von Geschäften) geben. Polizei und Gendarmerie sind inzwischen in der Stadt, um die Lage zu überwachen. Es wird in diesem Zusammenhang geraten, die Medienberichterstattung aufmerksam zu verfolgen und den Anweisungen der Polizei vor Ort Folge zu leisten, die Reisende von und nach Aqaba im Falle von spontanen Straßensperrungen in der Umgebung Ma’ans auf Alternativrouten verweist.



03.06.2013   Aserbaidschan

 

Landesspezifische Sicherheitshinweise

 

Das Auswärtige Amt rät von Reisen in die Konfliktregion Bergkarabach sowie die im Südwesten gelegenen armenisch besetzten Bezirke Agdam, Füsuli, Dschabrayil, Sangilan, Kubadli, Ladschin und Kalbadschar, insbesondere in die unmittelbar auf aserbaidschanischer Seite der Waffenstillstands- bzw. Kontaktlinie angrenzenden Gebiete ab.

 

Hier muss mit Minen gerechnet werden und es kommt regelmässig zu Schusswechseln. Mit Schusswechseln muss auch an der regulären aserbaidschanisch-armenischen Landesgrenze gerechnet werden, einschließlich zwischen der aserbaidschanischen Autonomen Republik Nachitschewan und Armenien.



01.06.2013   Türkei

 

Aktueller Hinweis

 

Seit 31.Mai 2013 kommt es in Istanbul und anderen Städten der Türkei zu Protesten. Ausschreitungen und Tränengaseinsatz durch die Polizei sind nicht auszuschliessen.

 

Reisende werden gebeten, sich von Demonstrationen und Massenansammlungen fernzuhalten und Vorsicht walten zu lassen. Es wird zu besonders umsichtigem Verhalten aufgerufen. Darüber hinaus sollte die Medienberichterstattung aufmerksam verfolgt werden

 

Es wird weiterhin empfohlen, sich nicht in der Nähe der türkisch-syrischen Grenze und in grenznahen Ortschaften aufzuhalten und insbesondere türkisch-syrische Grenzanlagen zu meiden (siehe auch bisherige weitergehende Hinweise unter Reisen über Land.) 

 

Am 11. Februar explodierte eine Autobombe im Niemandsland am türkisch-syrischen Grenzübergang Cilvegözü bei Reyhanli (Provinz Hatay). Dabei wurden mehr als 10 Menschen getötet und mehr als 30 verletzt. Am 11. Mai wurden in der Stadt Reyhanli durch zwei Autobomben mindestens 46 Personen getötet und viele weitere verletzt



28.05.2013   Argentinien

 

Aktuelle Hinweise

 

Der Vulkan Copahue im chilenisch-argentinischen Grenzgebiet steht möglicherweise kurz vor einer Eruption. In der argentinischen Provinz Neuquén riefen die Behörden die höchste Alarmstufe aus und ordneten die Evakuierung der betroffenen Region an. Etwa 900 Menschen wurden in Sicherheit gebracht. Auf argentinischer Seite des Vulkans befinden sich Thermalbäder, die zu dieser Jahreszeit jedoch klimabedingt nur wenig besucht werden.



23.05.2013   Tunesien

 

Aktuelle Hinweise

 

Ab Freitag mittag (24.05.) könnte es insbesondere in Kairouan, aber möglicherweise auch in anderen Städten, erneut zu größeren Demonstrationen kommen. Reisende sollten sich von Menschenansammlungen und Demonstrationen fernhalten.

 

Die Gebirgsregion Djebel Chaambi westlich von Kasserine bis zur algerischen Grenze ist nach einer Reihe von bewaffneten Auseinandersetzungen zwischen dem Militär und Bewaffneten zum militärischen Sperrgebiet erklärt worden. Mit verstärkter Militär- und Polizeipräsenz in der gesamten Grenzregion ist zu rechnen. Reisende werden gebeten, den Anweisungen der Sicherheitskräfte unbedingt Folge zu leisten.



17.05.2013   Mexiko

 

Aktuelle Hinweise

 

Die zuständigen mexikanischen Behörden haben seit einigen Tagen zu erhöhter Wachsamkeit wegen vermehrter Aktivität des Vulkans Popocatepetl aufgerufen, auch wenn nach deren Einschätzung derzeit nicht mit einem größeren Ausbruch des Popocatepetl zu rechnen. Die von den Behörden verhängte Sicherheitszone von 12 km um den Krater muss jedoch gemieden werden. Tagesaktuelle Hinweise finden sich auf der folgenden Homepage des mexikanischen Zivilschutzes: Externer Link, öffnet in neuem Fensterhttp://www.cenapred.gob.mx/es/Instrumentacion/InstVolcanica/MVolcan/.

 

 

17.05.2013   Bulgarien

 

Aktueller Hinweis

 

Mit einer unbefristeten Blockade der Grenzübergänge zur Türkei protestieren bulgarische Spediteure gegen zu lange Wartezeiten. An zwei Übergängen – Lessovo und Kapitan Andreevo - bildeten sich am 16.05. lange Schlangen. Derzeit gilt die Blockade nur für den LKW-Verkehr, Personenkraftwagen sowie Busse können die Grenzübergänge passieren. Am Kapitan Andreevo finden darüber hinaus seit einiger Zeit Umbauarbeiten statt, so dass hier bei erhöhtem Reiseverkehr ebenfalls mit längeren Wartezeiten zu rechnen ist. Es wird empfohlen, ggf. auf andere Grenzübergänge auszuweichen.

 

 

15.05.2013   Venezuela

 

Aktuelle Hinweise

 

Nach der Präsidentschaftswahl vom 14. April 2013 hat die Wahlbehörde CNE den Kandidaten der sozialistischen Partei PSUV Nicolás Maduro zum Sieger erklärt. Er hat sein Amt mit der Vereidigung am 19. April 2013 angetreten.

 

Das Wahlergebnis wird jedoch derzeit vom Oppositionskandidaten Henrique Capriles Radonski vor dem Obersten Gerichtshof angefochten. Dieser Prozess könnte sich über Monate hinziehen und die gegenwärtigen politischen Spannungen entsprechend anhalten. Es wird daher dringend geraten, sich von Menschenansammlungen und politischen Kundgebungen fernzuhalten.

 

 

 

15.05.2013   Tunesien

 

Aktuelle Hinweise

 

In der Zeit vom 17.-20.05.2013 wird wegen einer geplanten und offiziell verbotenen politischen Großveranstaltung von Reisen nach Kairouan abgeraten.

 

In der Gebirgsregion westlich von Kasserine bis zur algerischen Grenze ist es in den letzten Tagen vermehrt zu Explosionen und bewaffneten Auseinandersetzungen zwischen dem Militär und Bewaffneten gekommen.

Mit verstärkter Militär- und Polizeipräsenz in der gesamten Grenzregion ist zu rechnen. Reisende werden gebeten, den Anweisungen der Sicherheitskräfte unbedingt Folge zu leisten.

 

 

 

13.05.2013   Dominikanische Republik

 

Aktuelle Hinweise

 

In den letzten Monaten ist es vermehrt zu zum Teil bewaffneten Überfällen auf Touristen und Residenten gekommen. Typisch ist in letzter Zeit, dass sich die Personen mit kriminellen Absichten zu zweit auf einem Motorrad oder in einem Jeep potentiellen Opfern nähern. Sowohl in Santo Domingo als auch auf dem Weg vom/zum Flughafen in Las Americas wurden mehrere Raubüberfälle und Diebstähle gemeldet. Touristen und Residenten wird deshalb dringend dazu geraten, Wertgegenstände zu Hause zu lassen, Reisepässe und große Mengen Bargeld im Hotelsafe zu hinterlegen und dunkle Straßen sowie unsichere Wohngegenden zu meiden. Grundsätzlich ist es notwendig, jederzeit aufmerksam das Geschehen auf der Straße zu verfolgen und Geldbeutel sicher zu verstauen.

 

Als Folge der andauernden Cholera-Epidemie im Nachbarland Haiti hat sich der Krankheitserreger auch in der Dominikanischen Republik ausgebreitet. Die Ansteckungsgefahr für Reisende in der Dominikanischen Republik ist ohne engen Kontakt zu Erkrankten, beispielsweise in Krankenhäusern, sehr gering.

Cholera wird typischerweise über ungenügend aufbereitetes Trinkwasser oder rohe Lebensmittel übertragen. Daher sind hier die üblichen Empfehlungen zur Vermeidung von Magen-Darminfektionen besonders zu beachten.

 

Weitere Informationen hierzu sowie zu Cholera und Dengue-Fieber im Allgemeinen finden Sie im Abschnitt „Medizinische Hinweise“ sowie in einem Merkblatt des Auswärtigen Amts (Externer Link, öffnet in neuem Fensterhttp://www.auswaertiges-amt.de/)

 

 

 

13.05.2013  Türkei

 

Aktueller Hinweis

 

Es wird weiterhin empfohlen, sich nicht in der Nähe der türkisch-syrischen Grenze und in grenznahen Ortschaften aufzuhalten und insbesondere türkisch-syrische Grenzanlagen zu meiden (siehe auch bisherige weitergehende Hinweise unter Reisen über Land.) 

 

Am 11. Februar explodierte eine Autobombe im Niemandsland am türkisch-syrischen Grenzübergang Cilvegözü bei Reyhanli (Provinz Hatay). Dabei wurden mehr als 10 Menschen getötet und mehr als 30 verletzt. Am 11. Mai wurden in der Stadt Reyhanli durch zwei Autobomben mindestens 46 Personen getötet und viele weitere verletzt.



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